Starker Wind verbläst auch zweite Abfahrt in Beaver Creek

Erneute Absage in Beaver Creek © APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA/EZRA SHAW

Es soll nicht sein. Auch die zweite Männer-Abfahrt von Beaver Creek im alpinen Ski-Weltcup konnte am Samstag nicht stattfinden. Die Absage hatte sich bereits angekündigt, der von den Meteorologen prognostizierte starke Wind fegte über das tief verschneite Skigebiet im US-Bundesstaat Colorado hinweg. Damit wurde es erneut nichts mit dem ersten Speed-Rennen in diesem Winter.

Die letzten Hoffnungen der Verantwortlichen ruhen auf dem Sonntag. Um 18.45 MEZ stünde ein Super-G auf der „Birds of Prey“ am Programm. Von den vier abgesagten Männer-Abfahrten ist bisher nur eine neu angesetzt worden. Ein Rennen von Zermatt/Cervinia wird in Gröden nachgeholt.

Die ÖSV-Fahrer hatten noch die kleine Hoffnung auf ein Sonntag-Rennen, obwohl die Prognose wiederum eine schlechte ist. Ein sogenannter „wild day“ wurde für Beaver Creek vorhergesagt. „Falls es alle Prognosen umhaut, und wir doch fahren können, freuen wir uns natürlich umso mehr“, meinte Daniel Hemetsberger. „Es ist natürlich schade, weil die ersten zwei Trainings gewaltig waren, perfekte Piste, perfektes Wetter.“

„Gegen das Wetter können wir nichts machen“, betonte Daniel Danklmaier angesichts des wiederholten Wetterpechs. „Jetzt hoffen wir, dass wir morgen ein Rennen fahren, sonst waren wir in Beaver Creek auch für die Fisch’.“ Den restlichen Samstag wollten die Österreicher mit freiem Skifahren bestreiten – sofern die Lifte angesichts des Windes mitspielten.

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