Rapid besiegte den LASK 1:0

Ein großer Schritt in Richtung Meistergruppe (Top 6) sollte es für den Tabellendritten werden, am Ende stand für den LASK aber nach sehr schwacher erster Halbzeit die erste Auswärtsniederlage der Saison fest.

Goalgetter Guido Burgstaller vollendete vor 18.200 Fans den schönsten Spielzug des Tages zum letztlich entscheidenden 1:0 für die Hausherren von Rapid Wien (40.).

„Der ‚Burgi‘ ist ein Phänomen“, zog auch LASK-Abwehrchef Philipp Ziereis, einst gemeinsam mit Burgstaller bei St. Pauli, im Sky-Interview den Hut. „Er macht Dinge, die sonst keiner macht. Diese Unberechenbarkeit zeichnet ihn aus.“ Der Angesprochene blieb nach seinem zehnten Saisontor bescheiden: „Es war nicht alles gut, aber es waren kleine Schritte vorwärts in den letzten Wochen.“

Der LASK dagegen blieb zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Treffer, zeigte zwei Gesichter, oder wie es Sky-Experte Hans Krankl ausdrückte: „Der LASK war erste Halbzeit nicht existent, in der zweiten war das anders.“

„Einstellung hat nicht gepasst“

Die besten Chancen auf den Ausgleich vergaben Marin Ljubicic und Peter Zulj auf der Gegenseite traf Marco Grüll nur die Latte. „Wir müssen endlich über 90 Minuten abliefern“, waren sich Ziereis und Mittelfeld-Motor Peter Michorl einig und Ljubicic ergänzte: „Die Einstellung in der ersten Halbzeit hat nicht gepasst.“

Durststrecke dauert an

Dass der LASK weiter auf den ersten vollen Erfolg bei Rapid seit 24. August 2019 warten muss, wurmte auch Trainer Dietmar Kühbauer bei dessen Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. „Wir haben ihnen das Spiel übergeben, warum weiß ich auch nicht“, meinte er über die ersten 45 Minuten. Und über die zweiten: „So kann ich meine Mannschaft sehen. Wir hätten uns ein Tor verdient gehabt.“

Heißes Gerücht am Rande des Duells: Rapids Geschäftsführer Christoph Peschek, der sein Büro in Hütteldorf räumt, soll beim LASK im Gespräch sein. Dort soll er das bestehende Team verstärken.

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