Sturm, Rapid und LASK mit Siegen in die Winterpause

Sturm Graz geht als Tabellenzweiter in die Winterpause der Fußball-Bundesliga. Die Steirer feierten in der 18. Runde am Sonntag einen 3:0-Sieg bei Aufsteiger Austria Klagenfurt, der den Herbst auf Rang vier abschließt. Rapid Wien überwintert nach einem 2:1-Sieg bei der Admira als Fünfter. Die Wiener Austria rutschte mit einer 2:3-Heimniederlage gegen den LASK auf Rang sieben ab. Der neuntplatzierte LASK wahrte die Chance auf das Meister-Play-off der Top sechs nach 22 Runden.

In der letzten Herbstrunde hat es Austria Klagenfurt doch noch erwischt. Der Aufsteiger kassierte mit dem 0:3 gegen Sturm Graz vor 850 Zuschauern im Wörthersee-Stadion die erste Heimniederlage in dieser Saison. Dank Treffern von Kelvin Yeboah (24., 83.) und Jakob Jantscher (45.+1) überwintert Sturm vor dem punktgleichen WAC auf Rang zwei, allerdings mit 14 Punkten Rückstand auf RB Salzburg. Klagenfurt geht trotz der Niederlage auf Rang vier ins neue Jahr und befindet sich mitten im Kampf um einen Platz in der Meistergruppe der besten sechs.

Rapid Wien bleibt unter Ferdinand Feldhofer auf der Erfolgsschiene. Drei Tage nach dem 1:0-Europa-League-Sieg in Genk legte Grün-Weiß bei der Admira nach und festigte mit einem 2:1 den Platz in den Top sechs. Taxiarchis Fountas (14.) und „Joker“ Ercan Kara (63.) brachen auch den Auswärtsfluch der Hütteldorfer, die mit dem ersten Saisonsieg in der Fremde ihren Anspruch auf einen Platz in der Meistergruppe untermauerten. Sie überwintern mit 24 Punkten auf Rang fünf vor den punktegleichen Riedern.

Die Admira kam vom vorletzten Platz – drei Punkte vor Schlusslicht Altach – nicht weg. Die Niederösterreicher, die angesichts des Lockdown-Endes vor über 3.000 Zuschauern durch Stefan Zwierschitz (18.) zwischenzeitlich ausgleichen konnten, belohnten sich für einen couragierten Auftritt hingegen nicht und sind bereits seit acht Runden sieglos. Zudem bleibt man im eigenen Stadion harmlos, kassierte die fünfte Heimniederlage im neunten Spiel (zwei Remis).

Der LASK wahrte seine Chance auf einen Platz in der Meistergruppe. Im letzten Spiel des Jahres gewannen die Linzer bei der Austria verdient mit 3:2 und pirschten sich damit wieder bis auf vier Zähler an die Top sechs heran. Der Austria fehlen auf Rang sieben liegend nun drei Punkte auf die obere Tabellenhälfte.

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Georg Teigl brachte die Wiener nach nur 19 Sekunden voran. Die Linzer drehten die Partie durch Sascha Horvath per Hand-Elfmeter (14.) und Husein Balic (25.), ehe Aleksandar Jukic (30.) den Pausenstand besorgte. Lukas Grgic gelang in der 76. Minute der entscheidende Treffer für die Athletiker. Der Erfolg könnte auch für LASK-Interimscoach Andreas Wieland wichtig werden. Ob er Chefcoach bleibt, könnte sich in einer Präsidiumssitzung in der kommenden Woche entscheiden. Sportdirektor Radovan Vujanovic erklärte auf Sky, dass der Trainerstab seiner Meinung nach gut arbeite.

Bereits am Samstag hatte Salzburg die WSG Tirol 5:0 geschlagen, Ried gegen Schlusslicht Altach 2:1 gewonnen und Hartberg gegen den WAC ein 2:2 erreicht. Die Meisterschaft wird ab 12. Februar 2022 fortgesetzt.

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