Vierjährige Dopingsperre für Pogba – Letzte Hoffnung CAS

Paul Pogba war auf Testosteron getestet worden © APA/AFP/ISABELLA BONOTTO

Dem französischen Fußball-Ex-Weltmeisters Paul Pogba droht nach einem positiven Doping-Test ein unrühmliches Karriere-Ende. Der 30-jährige Mittelfeldspieler von Juventus Turin wurde am Donnerstag vom italienischen Sportgericht für vier Jahre gesperrt. Pogba war im August nach einem Serie-A-Spiel zwischen Juve und Udinese Calcio positiv auf Testosteron getestet worden von Italiens Anti-Doping-Agentur NADO vorläufig aus dem Match-Betrieb gezogen worden.

Mit der vierjährigen Sperre folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Seine letzte Hoffnung ruht nun auf dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in der Schweiz. Pogba wird vor dem Gericht in Lausanne in Berufung gehen. „Ich wurde heute über die Entscheidung informiert und bin der Ansicht, dass das Urteil falsch ist. Ich bin traurig, schockiert und untröstlich, dass mir alles, was ich mir in meiner Profikarriere aufgebaut habe, genommen wurde“, schrieb Pogba bei Instagram.

Der Weltmeister der WM 2018 in Russland hatte zugegeben, ein Nahrungsmittelergänzungsmittel eingenommen zu haben, auf dessen Beipackzettel auf leistungsfördernde Substanzen hingewiesen wird. „Ich habe nie wissentlich oder absichtlich Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, die gegen Anti-Doping-Bestimmungen verstoßen“, schrieb der 81-fache französische Nationalspieler nun. Die Verteidigung hatte infolge des Geständnisses auf eine geringere Strafe gehofft.

Pogba ist seit 2022 wieder beim italienischen Rekordmeister Juve unter Vertrag, für den er bereits von 2012 bis 2016 gespielt hatte. Er stand bis zu seinem Doping-Vergehen bei Juve aber nur noch gelegentlich auf dem Platz. Auch in dem Spiel gegen Udine kam er nicht zum Einsatz, sondern saß nur auf der Bank.

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