„Zuschauen schmerzt am meisten“

Nach Knieverletzung ist Eishockey-Crack Gerd Kragl auf dem Weg zurück

Gerd Kragl (l.) schuftet aktuell nach Kreuz- und Seitenbandriss im Knie an seinem Comeback.
Gerd Kragl (l.) schuftet aktuell nach Kreuz- und Seitenbandriss im Knie an seinem Comeback. © BWL/Eisenbauer

Diese Worte lassen jedem Sportler kalte Schauer über den Rücken laufen: Kreuz- und Seitenband im Knie gerissen — Saison vorbei.

Für den Linzer Eishockey-Crack Gerd Kragl wurde das zuletzt zur bitteren Realität. Vor dem Spiel seines Teams am Freitag (19.15) gegen Laibach ist die erste von zwei Operationen erfolgt, die Reha inzwischen voll angelaufen.

„Ich bin jeden Tag in der Eishalle und schufte zum Teil mit Therapeuten fürs Comeback“, verriet der 25-Jährige. Der tägliche Kontakt zu den Mitspielern spielt dabei vor allem mental eine große Rolle.

„So habe ich immer das Gefühl, ein Teil des Teams zu sein.“ Auch die Heimspiele verpasst er nicht, wenngleich Kragl zugibt: „Das Zuschauen schmerzt am meisten.“

Auftrieb dürfte dem Linzer geben, dass seine starken Leistungen zu Saisonbeginn auch anderen Teams nicht verborgen geblieben sind, zuletzt die Gerüchte deutlich lauter wurden, dass zumindest zwei österreichische Teams an einer Verpflichtung interessiert sind.

Der Vertag bei den Black Wings läuft im Sommer aus. „Es freut mich, dass ich durch Leistung aufzeigen konnte. Mein erster Ansprechpartner bleibt aber Linz.“

Von Christian Baumberger

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