Sportartikelkonzern Puma streicht Dividende

Der deutsche Sportartikelhersteller Puma streicht wegen der Coronakrise die Dividende für das abgelaufene Jahr.

„Wir reduzieren die Kosten und den Geldabfluss wo immer möglich, und ergreifen Maßnahmen zur Sicherung zusätzlicher Finanzierung, um die Wertschöpfungskette in dieser Zeit aufrechtzuerhalten“, begründete Puma den Schritt am Freitag.

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Die von den Behörden zur Eindämmung der Ansteckungsgefahr verfügten Ladenschließungen in fast allen Teilen der Welt hätten zu einem Umsatzeinbruch und einem erheblichen Rückgang des operativen Mittelzuflusses (Cashflow) geführt. „Es ist derzeit nicht absehbar, wie lange diese Situation anhalten wird.“ Über das Internet erwirtschaftet Puma weniger als zehn Prozent des Umsatzes.

Die Nummer drei auf dem weltweiten Markt für Sportschuhe und -kleidung wollte 50 Cent je Aktie ausschütten, insgesamt rund 75 Millionen Euro. Puma hatte bereits die Vorstandsgehälter für den Monat April gestrichen und Kurzarbeit angemeldet.

Die Hauptversammlung soll trotz des Versammlungsverbots am 7. Mai abgehalten werden. Deshalb werde das Aktionärstreffen als reine Online-Hauptversammlung durchgezogen, teilte Puma mit. Das ist während der Coronakrise ausnahmsweise erlaubt.

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