Sprint-Titel bei Berlin-EM an Briten Asher-Smith und Hughes

Die 100-m-Titel bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin sind am Dienstagabend an die Briten Dina Asher-Smith in der egalisierten Jahresweltbestzeit von 10,85 Sekunden bei den Frauen und Zharnel Hughes im EM-Rekord von 9,95 bei den Männern gegangen. Gastgeber Deutschland hoffte vergeblich auf Gold, für Kugelstoßer David Storl blieb nur Bronze.

Die favorisierte Asher-Smith setzte sich auf der blauen Bahn, auf der Jamaikaner Usain Bolt bei der WM 2009 seine immer noch gültigen Sprint-Weltrekorde aufgestellt hatte, vor der Deutschen Gina Lückenkemper (10,98) und der Niederländerin Dafne Schippers (10,99) durch, die nach 2014 und 2016 ihren dritten Titel verpasste. Hughes ließ Landsmann Reece Prescod (9,96) und den Türken Jak Ali Harvey (10,01) hinter sich.

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Die 10.000 m wurden in 28:11,22 Minuten eine Beute des Franzosen Morhad Amdouni. Über 50 km Gehen hatten sich bei großer Hitze am Vormittag die Portugiesin Ines Henriques in 4:09:21 Stunden und der Ukrainer Marjan Sakalnyzki in 3:46:32 zu Gold gequält.

Polnische Doppelsiege gab es jeweils in Wurfdisziplinen. Mit dem Hammer besiegte Wojciech Nowicki (80,12 m) den nun entthronten Titelverteidiger Pawel Fajdek (78,69). Mit der Kugel gewann Michal Haratyk (21,72 m) vor Konrad Bukowiecki (21,66) und Storl (21,41).