SsangYong hat mit dem Korando viel vor

Denkt man an koreanische Autohersteller, fällt einem vermutlich nicht unbedingt die Marke SsangYong ein. Dabei haben die Koreaner hierzulande große Pläne: Kürzlich gab der viertgrößte koreanische Autobauer bekannt, dass das Autohaus Ramsauer in Pöndorf (Bezirk Vöcklabruck) nun ebenfalls Tivoli, Rexton Sport und Korando vertreiben wird.

Und speziell Letzterer soll die Verkäufe hierzulande pushen, schließlich haben die Koreaner das Sports Utility Vehicle (SUV) in seiner nun vierten Generation umfassend überarbeitet und wollen hierzulande im nächsten Jahr gut 200 Einheiten absetzen, wie Erich Gstettner, Geschäftsführer der importierenden Syma Autohandels GmbH, bei der Präsentation des Wagens sagte.

Vorerst erhältlich ist der Korando mit einem 1,6-Liter-Dieselmotor mit 136 PS Leistung. Den 163 PS starken 1,5-Liter-Benziner reichen die Koreaner zu Jahresende nach. Weiters in der Pipeline: Ein rein elektrisch betriebener Korando sowie eine Mild-Hybrid-Version, die beide für 2021 eingetaktet sind.

Wert legten die Koreaner auf die Sicherheit: So wurden bei der Neuauflage etliche strukturelle Verstärkungen und Isolierungen vorgenommen, an Bord sind (teils ab Werk) Notbremssystem, Spurhalteassistent, Querverkehrswarner, adaptiver Tempomat sowie Toter-Winkel-Assistent. Beim Euro NCAP-Crashtest holte der 4,45 Meter lange, 1,87 Meter breite und 1,62 Meter hohe Fünfsitzer fünf Sterne.

Innen warten, je nach Ausstattungsniveau, ein 9,2 Zoll großer Touchscreen, Klimaanlage, Sitzheizung und -lüftung sowie Ledersitze. Preislich geht´s bei 28.490 Euro los (Frontantrieb, Diesel, Sechsgangschaltung, Ausstattungslinie Road). Das Diesel-Topmodell mit Allrad, Sechsgangautomatik in der höchsten Ausstattungslinie Premium kostet 40.990 Euro.

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