St. Pölten im Achtelfinale der Frauen-Champions-League

Das Fußball-Frauenteam des SKN St. Pölten steht erstmals in der Clubgeschichte im Champions-League-Achtelfinale. Die Niederösterreicherinnen gewannen am Donnerstag das Sechzehntelfinal-Rückspiel auswärts gegen den FC Zürich durch ein Tor von Lisa Makas (83.) mit 1:0 (0:0) und schafften damit dank des 2:0-Erfolgs im ersten Duell souverän den Aufstieg.

Der Gegner in der Runde der letzten 16 wird am 16. Februar 2021 ausgelost. Spieltermine sind 3. oder 4. beziehungsweise 10. oder 11. März.

Die Gäste hielten Zürich über weite Strecken in Schach und gerieten nur selten in ernsthafte Gefahr – so etwa in der 64. Minute, als ein Freistoß von Julia Stierli an der Stange landete. Dafür hatte der SKN in der 69. Minute Pech, denn die Schiedsrichterin übersah ein klares Elferfoul an Melanie Brunnthaler.

Für die Entscheidung sorgte St. Pölten in der 83. Minute – nach einem Eckball von Jasmin Eder war die zehn Minuten zuvor eingewechselte Makas per Kopf erfolgreich. „Das Tor war eine Erlösung, bis dahin war es ein voller Kampf“, erklärte Makas im ORF-Interview.

Auch ihre Trainerin Maria Wolf war erleichtert. „Wir haben gewusst, wir müssen die erste halbe Stunde überleben, denn da wird Zürich Gas geben. Es war ein Arbeitssieg. Die erste Hälfte war nicht so optimal, die zweite viel besser“, sagte die 39-Jährige, die keinen Wunschgegner hat. „Wir sind im Achtelfinale, jetzt kann kommen, wer will.“

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St. Pölten tritt nun als erst zweiter österreichischer Club im Champions-League-Achtelfinale an. Österreichs ehemaliges Aushängeschild Neulengbach war fünfmal im Achtelfinale der „Königsklasse“ vertreten, einmal – im März 2014 – gar im Viertelfinale.

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