„Standortpolitik geht in richtige Richtung“

OÖ hat sich im Ranking der Industrieregionen Europas um 17 Ränge auf Platz 34 verbessert

Betriebsbesuch vor der OÖVP-Frühjahrsklausur in Geinberg (v. l.): LGF Wolfgang Hattmannsdorfer, LR Max Hiegelsberger, LH-Stv. Christine Haberlander, LH Thomas Stelzer, LR Markus Achleitner und KO Helena Kirchmayr mit den beiden Promotech-GF Michael und Günter Benninger. © OÖVP/Mayr

„Der Standort Oberösterreich hat eine sehr gute Ausgangsposition: mit einer Rekordbeschäftigung von rund 666.000 Menschen und dank der Tatsache, dass unser Bundesland österreichischer Exportmeister ist“, betonte Landeshauptmann Thomas Stelzer am Dienstag vor der OÖVP-Frühjahrsklausur im Innviertel.

In einem aktuellen Vergleich der Industrieregionen Europas habe sich Oberösterreich zudem gleich um 17 Ränge auf Platz 34 verbessert. „Das beweist, dass die Standortpolitik in OÖ ganz klar in die richtige Richtung geht und Wirkung erzielt“, so Stelzer. „Innovation und Internationalisierung machen Oberösterreich stark — dazu kommt unsere Null-Schulden-Politik als zusätzlicher Schub, wie der jüngste Bonitätsindex mit dem bestmöglichen Ranking für OÖ bestätigt.“

Umweltschutz als Chance

„Für die OÖVP hat die Schaffung und das Sichern von Arbeitsplätzen in Oberösterreich oberste Priorität. Mehr Arbeitsplätze bedeuten mehr Wirtschaftswachstum, höhere Löhne, mehr Sozialbeiträge und damit mehr Wohlstand für alle Landsleute“, erklärt Stelzer.

Er sehe daher das bedeutsame Thema Umweltschutz vor allem als Chance, weil Oberösterreich in diesem Bereich bereits eine Vorreiterrolle habe, die es nun auszubauen gelte. Zusätzlich würde das Land viel Geld in Bildung, Infrastruktur und auch in das Sozialsystem investieren. Eine aktuelle Gallup-Umfrage bestätige die politische Arbeit, denn die Bevölkerung ist demnach der Meinung, dass sich Oberösterreich besser entwickelt als andere Bundesländer.

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Begleitet wurde LH Stelzer am Dienstag von seinem OÖPVP-Regierungsteam mit Bildungsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander, Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und Agrarlandesrat Max Hiegelsberger. Alle waren begeistert von dem innovativen Betrieb Promotech in Schalchen, der weltweit Bauteile für Autozulieferer fertigt (siehe Artikel unten).

„Ein starker Standort braucht die besten Bildungschancen“, ist Landeshauptmann-Stv. Haberlander davon überzeugt, in OÖ genau das anbieten zu können. „Und wir gehen bewusst auch neue Wege, um uns auf die Herausforderungen der nächsten Jahre einzustellen.“ Derzeit finde man 158 Projekte im laufenden Bau- und Finanzierungsprogramm für öffentliche allgemeinbildende Pflichtschulen — mit einem Investitionsvolumen von 462 Millionen Euro.

Dabei gehe es laut Bildungsreferentin Haberlander bei der Wissensvermittlung vor allem um den Ausbau der digitalen Kompetenzen. So soll in OÖ zum Beispiel das „digitale Klassenzimmer“ schon bald Realität sein. Neue Wege ging Oberösterreich auch schon mit der Schaffung der Technischen Neuen Mittelschulen, um technische und naturwissenschaftliche Fähigkeiten schon im Kindesalter zu fördern. Aktuell gibt es landesweit 18 Standorte.

„Mit der Einführung einer neuen Mittelschule mit dem Ausbildungsschwerpunkt Informatik soll nun ein weiterer Meilenstein gesetzt werden. Dafür wurde in den vergangenen Monaten ein Konzept erarbeitet und 53 Neue Mittelschulen werden als digiTNMS zertifiziert“, so Haberlander. In diesen Schulen würden nicht nur zusätzliche Informatik-Stunden angeboten, sondern hier gehe es tatsächlich um ein „Digitales Leben“ an der Schule.

Erfolg mit Qualifizierung

„Der Weg zum Erfolg führt über Qualifizierung und Kompetenzen“, nennt Wirtschaftslandesrat Achleitner die Kriterien für einen attraktiven Wirtschaftsstandort. Daher setze Oberösterreich bewusst und konsequent auf wirksame Arbeitsmarktmaßnahmen. Und so würden beim „Pakt für Arbeit und Qualifizierung“ jährlich rund 230 Millionen Euro in die Aus- und Weiterbildung investiert. „Auch heuer haben wir wieder gemeinsam mit unseren oberösterreichischen Partnern AMS und Sozialministeriumsservice einen umfassenden Pakt geschnürt, von dem knapp 100.000 Personen in OÖ profitieren werden“, erklärt Achleitner (siehe auch Bericht auf S. 16).

Darüber hinaus werde in Kürze die neue Wirtschafts- und Forschungsstrategie #upperVISION2030 präsentiert. „Unser Ziel ist es, Oberösterreichs Wirtschaft, Industrie und Forschung genügend qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung zu stellen“, kündigt Achleitner an.

Von Harald Engelsberger

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