Stark wie nie zum Start

Fußball-Bundesliga: LASK schoss Schiri und Gegner k.o. und feierte mit einem 1:0 in Hartberg dritten Sieg in Folge — Goldtor von Ramsebner

Der LASK jubelte in Hartberg über den dritten Ligaerfolg und den vierten Pflichtspielsieg in Folge.
Der LASK jubelte in Hartberg über den dritten Ligaerfolg und den vierten Pflichtspielsieg in Folge. © APA/Scheriau

Von Roland Korntner

Nach einem Punkt aus den ersten beiden Matches hat der LASK ganz schnell auf die Siegerstraße zurückgefunden. Das 1:0 am Sonntag in Hartberg war bereits der dritte Sieg in der heimischen Meisterschaft in Folge, damit halten die Athletiker nach fünf Matches bei zehn Zählern. Das gab’s laut Sky-Datenbank noch nie in der Bundesliga! Das Goldtor erzielte Christian Ramsebner, der in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einem Eckball per Kopf zur Stelle war (45. +4). Damit erzielten die Linzer vier ihrer fünf Saisontore aus einer Standardsituation.

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Es war aber nicht alles eitel Wonne, wie Trainer Oliver Glasner im Sky- Interview anmerkte: „Wir hätten es uns in der zweiten Halbzeit leichter machen können“, meinte er ob guter Möglichkeiten durch Ullmann (47./Verteidiger klärte vor der Linie) und Ranftl (67./Latte). „Danach haben wir den Faden verloren, sind nachlässig geworden“, wusste der Coach. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Athletiker mit Kampf, Krampf und auch ein wenig Glück den Sieg ins Trockene brachten.

Unter der Leitung von Referee Markus Hameter, denn der ursprünglich vierte Offizielle des Matches musste nach 24 Minuten für Julian Weinberger einspringen. Ihn hatte LASK-Stürmer Joao Victor mit einem Fehlpass unglücklich am Kopf getroffen, Weinberger musste sogar zur Untersuchung ins Krankenhaus.