Start-up aus OÖ will Feuerwehren bei Web-Auftritten fit machen

Ohne viel Know-how soll ansprechende Webseite garantiert werden

Die Freiwillige Feuerwehr Lungitz nutzte als eine der ersten das neue Angebot.
Die Freiwillige Feuerwehr Lungitz nutzte als eine der ersten das neue Angebot. © RCC

Die heimischen Feuerwehren stehen immer Gewehr bei Fuß, wenn es brennt im Land. 913 Feuerwehren zählt der Landesfeuerwehrverband – mit nicht weniger als knapp 76.000 aktive Mitglieder.

Doch so kompetent man bei den Kernaufgaben ist, so stiefmütterlich werden bei vielen Wehren – völlig verständlich – die Webauftritte der einzelnen Ortsverbände behandelt. Hier schickt sich nun ein Start-up aus Katsdorf an, diese Schwachstelle für die Feuerwehrverbände relativ einfach zu lösen.

Als Nebenprojekt seiner vor rund drei Jahren gemeinsam mit Partner Peter Schatz gegründeten Rocket Crocodile Consulting GmbH will David Kemptner-Rauscher den Florianijüngern die Arbeit der Digitalisierung abnehmen.

„Praktisch kein Know-how notwendig“

„Wir richten die Seite ein, für die Feuerwehr ist kein Know-how nötig, wer ein Smartphone bedienen kann, erfüllt alle Voraussetzungen“, so Kemptner-Rauscher. So können nach dem Einrichten der Seite Beiträge und Fotos etwa von Einsätzen direkt über eine App hochgeladen werden. Über einen Baukasten soll schnell eine moderne, aufgeräumte Website erstellt werden können. „Dazu schauen wir, dass die Homepage immer technisch aktuell ist und unterstützen die Weiterentwicklung“, so der Gründer. Beim Landesfeuerwehrbewerb am Freitag in St. Peter am Wimberg will man das Produkt nun größer präsentieren. Die Kosten belaufen sich auf 269 Euro pro Jahr.

Auch die für die heimischen Feuerwehren zuständige Landesrätin Michaela Langer-Weninger ist von dem Nutzen überzeugt. „Oberösterreichs Feuerwehren setzen im Einsatz auf Arbeitsteilung – so können sie rasch und effizient in Notlagen helfen. Damit sich unsere Feuerwehrfrauen und -männer weiterhin auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können, ist diese neue App eine tolle Unterstützung. Sie sorgt für einen professionellen Online-Auftritt, bei gleichzeitig geringem Aufwand für die Freiwilligen“, begrüßt sie das neue Produkt.

Nicht einziges Standbein

Die neue Webseiten-Betreuung für die Feuerwehren ist nicht das einzige Standbein von Kemptner-Rauscher, vielmehr eher ein weiteres zu seiner Hauptaufgabe. Nur wenige Monate vor der Krise hatte er wie erwähnt den Onlinemarketing- und IT-Dienstleister Rocket Crocodile Consulting gegründet, seitdem konnte man trotz Krise wachsen.

Mittlerweile beschäftigt man fünf Mitarbeiter. Dort hat man mit einem neuen Tool einen großen Sprung nach vorne gemacht, ist man überzeugt. Mit dem Programm „RCC-Prometheus“ will man vor allem in großen Firmen die Software-Lizenzierungen massiv vereinfachen. Dieses Tool soll die korrekte Anzahl der benötigten Lizenzen automatisch überwachen und managen.

„Eine unheimliche Erleichterung vor allem für die Systemadministratoren und die Einkaufsabteilung. Insbesondere das Löschen von Lizenzen wird gerade in größeren Unternehmen immer wieder vergessen. So ergibt sich eine wichtige Kostenoptimierung durch Vermeidung von Überlizenzierung“, unterstreicht man die Vorteile.

Von Christoph Steiner

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