Starthilfe benötigt? Das gilt es zu beachten

Autobatterie leer? Auf der sicheren Seite ist, wer die Pannenhilfe ruft. Ist die Batterie noch in Ordnung, kann mittels Starthilfe geholfen werden. „Aber Vorsicht, falsche Handhabung kann teure Elektronikschäden verursachen“, erklärt ÖAMTC-Cheftechniker Manfred Schöberl.

Wichtig ist, dass die Nennspannung beider Autobatterien ident ist. Die Fahrzeuge dürfen einander nicht berühren, zudem müssen Motor und alle Stromverbraucher des Spender-Kfz abgeschaltet sein. Zuerst ist ein Ende des roten Starthilfekabels an den Pluspol der entladenen Batterie zu klemmen. Das andere Ende wird anschließend an den Pluspol der Spenderbatterie angeschlossen. Danach folgt der Anschluss des schwarzen Kabels an den Minuspol der Spenderbatterie.

Dieses Kabel wird dann beim anderen Fahrzeug noch mit einem unlackierten Metallteil oder dem Motorblock selbst verbunden. Jetzt wird der Motor des Spenderfahrzeugs und dann der des anderen Autos gestartet. Schöberl rät, gleich danach beim Kfz mit der leeren Batterie einen starken Verbraucher (etwa Heckscheibenheizung) einzuschalten.

Die Verbindung zwischen den Autos sollte 30 Sekunden aufrecht bleiben. Nun kann der Motor des Spenderfahrzeugs abgestellt werden. Wenn der Motor des anderen Autos weiterläuft, kann man die Kabel in umgekehrter Reihenfolge wieder entfernen.

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