Steg geht selbstwusst ins Endspiel

Volleyball: Nach Corona und Wien soll im Titelkampf Graz besiegt werden

Kapitänin Nikolina Maros hat wie das gesamte Team der Steelvolleys den fünften Titel in Serie im Visier. Die Hürde Graz ist aber eine hohe.
Kapitänin Nikolina Maros hat wie das gesamte Team der Steelvolleys den fünften Titel in Serie im Visier. Die Hürde Graz ist aber eine hohe. © Scharinger/Schuster/picturedesk.com

„Ich glaub, Graz hat immer etwas Angst vor uns. Ich hoffe, sie erinnern sich an das Cupfinale“, schmunzelte Nikolina Maros, Kapitänin der Steelvolleys.

Ja, Linz-Steg gegen Graz ist aktuell DAS Duell im heimischen Damen- Volleyball. Die Steirerinnen gewannen zwar den Grunddurchgang und auch das Aufeinandertreffen im Europacup, die Linzerinnen entschieden aber beide Ligaspiele und zuletzt auch das Cup- endspiel für sich.

Dazu ließen sie mit dem Halbfinal-Sieg am Wochenende gegen Sokol/Post die acht Corona-Infektionen im Team endgültig hinter sich. „Im Training waren alle fit“, bestätigte Maros.

Dementsprechend selbstbewusst gehen die „Steelgirls“ in das erste Finalspiel am Mittwoch (14.4., 17.30/live ORF Sport+) in ihrer zweiten Heimat Amstetten.

„Weil es im letzten Jahr keinen Meister gegeben hat, ist dieser Titel heuer ein noch größeres Ziel“, betonte Maros. Es wäre die erst zweite Meistertrophäe der Vereinsgeschichte und das zweite Double nach 2018/19.

Graz ohne Rhythmus

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Die Grazerinnen (bisher ein Titel) blieben zwar von Corona verschont, das letzte Match ist aber dreieinhalb Wochen her. „Sicher keine ideale Situation“, erklärte UVC-Coach Matthias Pack.

Spiel der Finalserie zwei steigt am Sonntag, ein eventuelles Entscheidungsspiel am Montag — jeweils im Sportpark Graz.

Von Tobias Hörtenhuber

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