Stelzer plädiert bei CSU für offene Grenzen

Landeshauptmann als Ehrengast beim politischen Aschermittwoch

Thomas Stelzer im virtuellen Gespräch mit Dorothee Bär © Haubner

Üblicherweise treffen einander beim traditionellen politischen Aschermittwoch der bayerischen CSU gut 10.000 Menschen in der Drei-Flüsse-Stadt Passau.

Das ist heute bedingt durch die Corona-Pandemie nicht möglich. Die Veranstaltung hat die CSU unter ihrem Chef, Ministerpräsident Markus Söder, dennoch abgehalten – und zwar virtuell per Live-Übertragung im Internet.

„Ein Gast, der uns ganz besonders wichtig ist“

Einer der Ehrengäste, der als Gesprächspartner der stellvertretenden CSU-Chefin und Digitalisierungsministerin Dorothee Bär zugeschaltet war, ist Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer. Moderator Florian Hahn begrüßte ihn als „einen Gast, der uns ganz besonders wichtig ist“ und auch Ministerin Bär betonte die „besonders enge Verbindung zu Oberösterreich“.

Verbindung ist etwas „ganz Besonderes“

Stelzer knüpfte daran an: „Die Verbindung zwischen Bayern und Oberösterreich ist etwas ganz Besonderes, lange Gewachsenes und sehr Freundschaftliches.“ Das bewähre sich besonders auch, wenn es schwierige Themen gebe, wie dies derzeit bei den deutschen Grenzschließungen infolge der Corona-Pandemie der Fall sei, sagte der Landeshauptmann.

Es sei klar, „auf welcher Seite ich stehe“, bekräftigte Stelzer die österreichische Position, wonach Grenzschließungen nicht zielführend seien. Es sei wichtig, dass man im Gespräch bleibe. Der guten Nachbarschaft entsprechend werde man sich auch weiterhin auf die Gemeinsamkeiten besinnen.

Vor diesem Hintergrund bedankte sich Stelzer ausdrücklich für die Einladung zum politischen Aschermittwoch. „Danke, dass ihr diese Tradition hochhaltet!“ Gerade in der schwierigen Corona-Zeit „tut dies gut, denn Traditionen geben Kraft.“

Dorothee Bär freute sich darüber, dass auch viele Zuseher aus Oberösterreich virtuell bei der Veranstaltung sind. Auch das ist eine gute Tradition: Üblicherweise komme OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer „immer mit einer großen Abordnung zu uns nach Passau“.

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