Stelzer: Rasche Hilfe für Betriebe

Landeshauptmann fordert „massive Interventionen am Energiemarkt“

Stelzer: „Kein Bundesland kann Situation allein bewältigen.“
Stelzer: „Kein Bundesland kann Situation allein bewältigen.“ © APA/fotokerschi

„Oberösterreich als führendes Wirtschafts- und Industriebundesland ist von den exorbitant gestiegenen Energiekosten besonders hart betroffen“, so LH Thomas Stelzer am Freitag in einer Aussendung.

Ihn erreichen „täglich Hilferufe von heimischen Betrieben.“ Als stärkster Industriestandort und als Standort mit dem höchsten Energiebedarf in Österreich appelliert Stelzer „in erster Linie an die Europäische Union, endlich ins Tun zu kommen, bevor es zu spät ist.“

Die EU hat sich für Sanktionen gegen Russland entschieden, dazu stehe er auch. „Aber die EU muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sich nicht rechtzeitig auf die vorhersehbaren Marktverwerfungen aufgrund der Sanktionen vorbereitet zu haben.“

Innerhalb eines Jahres habe es eine Versechsfachung der Strom- sowie eine Verzehnfachung der Gaspreise gegeben. Stelzer: „Es braucht jetzt massive Interventionen im Energiemarkt, denn es muss allen bewusst sein, dass bei diesen Energiepreisen Europa nicht konkurrenzfähig bleibt und um Jahre zurückfällt.“

Auch die von der Bundesregierung angekündigten Unterstützungen für die Betriebe müssten nun umgesetzt werden, denn „kein Bundesland kann die schwierige Situation allein bewältigen.“

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