Stelzer sieht für OÖ guten Weg aus der Krise

LH Stelzer sieht Oberösterreich auf gutem Weg aus der aktuellen Krise

Landeshauptmann Thomas Stelzer mit Moderatorin Nina Kraft und Bundeskanzler Sebastian Kurz in der Sendung „Land der Möglichkeiten“.
Landeshauptmann Thomas Stelzer mit Moderatorin Nina Kraft und Bundeskanzler Sebastian Kurz in der Sendung „Land der Möglichkeiten“. © OÖVP/Mayrhofer

LH Thomas Stelzer beschäftigte sich in der am Sonntag veröffentlichten Online-Sendung „Land der Möglichkeiten“ im Gespräch mit prominenten Gästen mit der Corona-Krise und gab einen positiven Ausblick auf den nahenden Sommer.

„Wir haben in Oberösterreich, bevor die Krise gekommen ist, einen Erfolgslauf gehabt, uns gut aufgestellt und Reserven angelegt. Das hilft uns jetzt in der Krise“, sieht Stelzer Oberösterreich für den Weg aus Pandemie und Konjunktur-Tal weiter gut gerüstet.

„Wir werden als Oberösterreich besonders stark vorangehen und uns in Europa auch kräftig voranarbeiten.“

Bezüglich Corona-Management betonte Stelzer, dass es immer den Blick auf das große Ganze brauche. So seien Maßnahmen notwendig, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Spitälern vor Überlastung zu schützen. Zugleich warnte Stelzer vor allzu rigiden Maßnahmen, „damit letztlich Wirtschaften möglich ist und damit Arbeitsplätze und Einkommen gesichert bleiben“.

Social Media Inhalt
Ich möchte eingebundene Social Media Inhalte sehen. Hierbei werden personenbezogene Daten (IP-Adresse o.ä.) übertragen. Diese Einstellung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in der Datenschutzerklärung oder unter dem Menüpunkt Cookies geändert werden.

Stelzer betonte auch die Bedeutung von Öffnungsschritten: „Wenn es aus medizinischer Sicht vertretbar ist zu öffnen, dann wirkt sich das auch sofort auf die Arbeitsplatzsicherung aus.“ Mit den Öffnungen des Handels wurden etwa laut Stelzer seit Anfang Februar 14.000 neue Arbeitsplätze im Land geschaffen und die Arbeitslosenzahlen gesenkt. Zudem würden in der Industrie in OÖ bereits jetzt dringend neue Mitarbeiter gesucht.

Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte, dass er in Hinblick auf den Wirtschaftsstandort Österreich und den Industriestandort Oberösterreich sehr optimistisch sei. So würden etwa 25 Prozent der Anträge auf Auszahlung der Investitionsprämie in OÖ gestellt.

Kurz rechnet damit, dass die nächsten Monate noch vom Kampf gegen Corona geprägt sein werden. In Hinblick auf mögliche Mutationen sei der wesentliche Vorteil, dass viele Impfstoffe auch gegen Mutationen wirken und rasch angepasst werden können.

Kurz gehe davon aus, dass in Österreich rund 30 Mio. Impfdosen in den nächsten fünf Jahren für den Schutz der Bevölkerung benötigt werden. Dennoch sei für ihn die Rückkehr zur Normalität im Sommer möglich.

Wie ist Ihre Meinung?