Stichtag 1. Oktober

Ab 1. Oktober ändert sich bei Neuzulassungen die Berechnungsmethode für die motorbezogene Versicherungssteuer.

Dadurch steigt ausgerechnet bei SUV und größeren Familienfahrzeugen der Preis. Autokäufer können jedoch der Teuerung zuvorkommen, weil die Händler gerüstet sind.

Bei der neuen motorbezogenen Versicherungssteuer wird für die Berechnung nicht nur die Leistung des Verbrennungsmotors in Kilowatt (kW), sondern auch der CO2-Ausstoß in Gramm pro Kilometer herangezogen. Damit blüht ausgerechnet den in Österreich stark nachgefragten SUV und größeren Familienfahrzeugen eine steuerlich bedingte Kaufpreissteigerung. „Während kleinere Autos zum Teil sogar etwas günstiger werden, stehen SUV und Minivans überwiegend vor einer empfindlichen Teuerung“, sagt Adolf Seifried, Gremialobmann des oberösterreichischen Fahrzeughandels.

Um als Autokäufer einer höheren Steuer für derartige Fahrzeuge zu entgehen, ist die Neuzulassung vor dem 1. Oktober entscheidend. Obwohl die Hersteller ihre Produktionen wieder hochgefahren haben, können neue Bestellungen kaum mehr rechtzeitig geliefert werden. Oberösterreichs Fahrzeughändler haben dennoch die passende Antwort parat. „Die Autohäuser haben reagiert und ihre Lager reichlich mit SUV-Modellen und Minivans in unterschiedlichsten Ausstattungsvarianten aufgefüllt.

Wer heuer noch einen Neuwagen in diesen Segmenten kaufen möchte, sollte rasch handeln und bis Ende September alles unter Dach und Fach bringen“, empfiehlt Seifried.

 

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