Stoppt Corona Silvesterknallerei?

Oberösterreich erwägt mögliches Verbot von Feuerwerken

In Oberösterreich wird über ein mögliches Feuerwerksverbot zu Silvester nachgedacht. Ähnlich wie beispielsweise in den Niederlanden oder einigen Provinzen Belgiens könnte auch hierzulande heuer ein Aus für Böller kommen.

Hintergrund ist, die angespannte Situation in heimischen Spitälern durch Verletzte wegen privater Silvester-Knallereien nicht noch mehr zu strapazieren. „Hierzu finden gerade interne Beratungen statt“, hieß es am Wochenende aus dem Krisenstab. Sobald ein Ergebnis vorliege, werde man umfassend informieren.

FPÖ: Recht auf Knallerei

Vehement gegen ein Verbot von Silvesterfeuerwerken, sprach sich am Montag der nö. FPÖ-Wirtschaftssprecher Wirtschaftssprecher LAbg. Reinhard Teufel aus. „Die Menschen haben ein Recht darauf, es zum Jahreswechsel ordentlich krachen zu lassen, zumal das Jahr 2020 nicht unbedingt das beste war“, so Teufel.

Aus dem Büro von LH Thomas Stelzer heißt es dazu auf VOLKSBLATT-Anfrage, dass diese Frage in die Zuständigkeit des Bundes falle. Im Ortsgebiet besteht ohnehin ein grundsätzliches Verbot der Verwendung pyrotechnischer Gegenstände.

Keine Freunde mit einem Aus für Feuerwerke hätte jedenfalls der Handel, der mit den Knallkörpern um den Jahreswechsel gute Geschäfte macht.

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