Straßentheater-Festival „La Strada“ am Dachstein eröffnet

Das „La Strada“-Festival in der Steiermark hat Sonntagfrüh, am Tag der Sommersonnenwende, mit einer „Landschaftsoper“ zu Sonnenaufgang am Dachstein begonnen. Das „Signal am Dachstein“ rückt den 2.995 Meter hohen Berg der Bundesländer Steiermark und Oberösterreich ins Zentrum. Es handelt sich um eine Koproduktion mit dem niederländischen Künstlerduo Strijbos & Van Rijswijk, dem europäischen Netzwerk IN SITU und dem Festival der Regionen Oberösterreich.

Zur Raum-Klanginstallation gehören auch Ouvertüren, die bereits in den Täler beginnen. Mehrere Seilschaften machen sich vom Tal aus auf den Weg zum Gletscher. Künstlerinnen und Künstler, Wissenschafter, Alpinisten und Experten tauschen sich dabei über Themen wie Artenvielfalt, Natur- und Kulturgeschichte, Gletscherwesen, Klimawandel und Geologie aus. „Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit entsteht so ein Kulturprojekt, das sich mit der aktuellen Lebenswelt und der kulturellen Identität der Menschen in der Region auseinandersetzt“, hieß es seitens der Veranstalter. Das „Signal am Dachstein“ setzt sich „in sensibler, künstlerischer Weise mit dem Verhältnis von Mensch und Natur auseinander und rückt den Gletscher des Dachsteins ins Zentrum der Wahrnehmung“.

Zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern der Ouvertüre 1 namens „Der Gletscher – ein Archiv der Natur- und Kulturgeschichte“ am Sonntag zählten Christoph Szalay, Theresa Stroetges, Stefanie Weberhofer und Katharina Pfennich. Die weiteren Ouvertüren zur Landschaftsoper können aufgrund der aktuellen Schneelage erst ab Mitte Juli durchgeführt werden. Mit der Aufteilung über einen längeren Zeitraum ergebe sich aber die Gelegenheit, die Entwicklungen des Dachsteingletschers und des umliegenden Gebiets über die Sommermonate zu dokumentieren.

Das Straßentheater-Festival La Strada wird von 30. Juli bis 7. August in Graz, Stainz und Weiz stattfinden.

(S E R V I C E – )

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