Studie: In Afghanistan leben die unglücklichsten Menschen

Die Menschen in Afghanistan sind laut einer Studie weltweit am unglücklichsten. Dies berichtete das amerikanische Meinungsforschungsinstitut Gallup am Dienstag. Demnach führen die Afghanen die Liste mit negativen Erfahrungen an und berichten gleichzeitig am wenigsten Positives, wie Vergnügen, Lachen oder das Lernen interessanter Dinge.

Auch in den Jahren zuvor maßen Gallup-Studien wenig Glück und Hoffnung bei der afghanischen Bevölkerung. Doch mit dem chaotischen Abzug der NATO-Truppen hat sich die Situation für sie noch weiter verschlechtert. Laut der Studie waren 80 Prozent der Afghanen 2021 besorgt, 74 Prozent gestresst und 61 Prozent von ihnen waren einen großen Teil des Tages traurig.

Die amtierende Taliban-Regierung wies die Studienergebnisse jedoch zurück und beteuerte, dass die Menschen unter ihrer Führung „glücklich“ seien. „Die Studie basiert auf falschen Informationen und ist zum Teil Propaganda“, so der Taliban-Sprecher Bilal Karimi.

Afghanistan leidet immer noch unter Gewalt, darunter tödliche Terroranschläge, willkürliche Morde und zahlreiche Verhaftungen. Laut der UNO leiden Millionen von Afghanen Hunger.

 

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