Studienplatz nur für jeden Zehnten

16.000 Bewerber mit Corona-Abstand bei Uni-Aufnahmetests für Medizin

AUFNAHMETESTS FR MEDIZINISCHE UNIVERSITTEN WIEN

Trotz der Corona-Pandemie findet auch heuer der Aufnahmetest für das Medizinstudium statt. Am 14. August stellen sich bis zu rund 16.000 Kandidaten der inklusive Pausen rund achtstündigen Prüfung — damit dürfte der Test die größte Veranstaltung des Sommers sein.

An den Medizin-Unis Wien (740), Innsbruck (400) und Graz (360) sowie der Medizin-Fakultät der Universität Linz (240) werden insgesamt 1740 Studienplätze in Human- und Zahnmedizin vergeben.

Dafür hatten sich zunächst 17.599 Interessenten angemeldet. Aufgrund der Verschiebung der Aufnahmetests haben die Unis aber heuer ausnahmsweise die Möglichkeit einer Abmeldung samt Rückzahlung der Testgebühr eingeräumt — davon haben in Wien, Graz und Linz rund zehn Prozent Gebrauch gemacht, in Innsbruck waren es etwas mehr. Damit sind also noch knapp 16.000 Studienwerber im Rennen.

OÖ-Test im Design Center Linz und in Messe Wels

Coronabedingt wird heuer an sechs statt vier Standorten geprüft — während die Uni Wien ihre Standorte aufteilt und auch in Salzburg testet, prüft die Medizin-Uni Graz ausschließlich in der steirischen Landeshauptstadt, teilt aber die Kandidaten auf Messe Graz und Stadthalle auf. Die Medizin-Uni Innsbruck nützt die Hallen der Messe Innsbruck und die Universität Linz verteilt die Prüflinge auf das Design Center Linz und die Messe Wels.

Für die Tests wurde ein eigenes Sicherheitskonzept entwickelt. So gibt es etwa mehrere Zu- und Abgänge, die Teilnehmer werden zu bestimmten Zeiten eingelassen und nach dem Test auch gestaffelt entlassen. Am Testgelände muss grundsätzlich ein Mund-Nasen-Schutz getragen und ein Ein-Meter-Abstand eingehalten werden. Die Maske darf erst am Platz während des Tests abgenommen werden. Die Abstände zwischen den Tischen werden heuer größer sein, die Kandidaten ihnen fix zugewiesene Plätze.

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Für Angehörige von Risikogruppen gibt es Extra-Räume mit noch größeren Abständen und eigenen Zugangszeiten. An der Medizin-Uni Wien und der Medizin-Fakultät der Universität Linz unterzieht sich das gesamte eingesetzte Personal vor Ort zudem knapp vor dem Testtag einem PCR-Test. Dazu kommen Vorgaben zur Lüftung der Hallen, auch eine kontaktlose Fiebermessung beim Betreten des Testlokals behalten sich die Unis vor.

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