Südböhmen bestätigt: Sind 2025 mit Autobahn an Staatsgrenze

Stelzer: Oberösterreich forciert mit der Nachbarregion Projekte, die wegen der Corona-Pandemie verschoben werden mussten

V. l.: LH Thomas Stelzer und Kreishauptmann Martin Kuba einigten sich am Mittwoch in Linz auf Schwerpunkt bis zum Jahr 2025.
V. l.: LH Thomas Stelzer und Kreishauptmann Martin Kuba einigten sich am Mittwoch in Linz auf Schwerpunkt bis zum Jahr 2025. © Land OÖ/Mayrhofer

Mit einer guten Nachricht kam am Mittwoch der Kreishauptmann von Südböhmen, Martin Kuba, zu seinem ersten offiziellen Arbeitstreffen mit Landeshauptmann Thomas Stelzer: Die Autobahn D3 werde im Jahr 2025 bis zur Staatsgrenze in Wullowitz fertiggestellt.

Einigkeit demonstrierten die beiden obersten Repräsentanten ihrer Regionen aber nicht nur bei der Notwendigkeit, die grenzüberschreitende Straßen- und Schieneninfrastruktur auszubauen.

Stelzer und Kuba sprachen sich auch gegen die Errichtung eines Atommüllendlagers im Grenzraum aus und vereinbarten Schwerpunkte für den Zeitraum bis zum Jahr 2025.

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Gemeinsamer Wettbewerb für Start-ups

So soll gemeinsam ein Wettbewerb für innovative Start-ups ausgelobt werden, um die positive wirtschaftliche Entwicklung auf beiden Seiten zu unterstützen. Weiters wollen Oberösterreich und Südböhmen die Photovoltaik ausbauen und dafür verstärkt die Dächer von öffentlichen Gebäuden nutzen.

Zudem soll der Schüler- bzw. Studentenaustausch forciert und im Bereich der Kultur das im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie veschobene Projekt „Treffpunkt Atelier“ in Angriff genommen werden.

„Ich bin überzeugt, dass wir unser gutes nachbarschaftliches Fundament weiter stärken und mit diesem Arbeitsprogramm den gemeinsamen Grenzraum wirtschaftlich und gesellschaftspolitisch bestmöglich weiterentwickeln können“, sagte Stelzer.

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