Super Saison gibt dem LASK viel Rückenwind

Fußball: Linzer traten die Reise zum Europa- League-Hit in Eindhoven zuversichtlich an

James Holland (M.) traut dem LASK in Holland alles zu.
James Holland (M.) traut dem LASK in Holland alles zu. © APA/EXPA-Eisenbauer

„Wir fahren ambitioniert nach Eindhoven, wollen etwas mitnehmen“, stellte Torhüter Alexander Schlager klar.

Zuversichtlich stimmt ihn nicht nur der 7:2-Erfolg in der Generalprobe am Samstag gegen Mattersburg: „Wir haben eine super Saison bisher gespielt, das gibt uns viel Rückenwind“, erklärte Schlager. Von Druck, weil das Spiel in Lissabon gegen Sporting mit 1:2 unglücklich verloren ging, will der Keeper nichts wissen: „Für solche Spiele lebt man.“

„Können Spiel für PSV unangenehm machen“

Ganz ähnlich sieht Mittelfeldmotor James Holland die Ausgangslage. „Alles ist möglich, wenn wir unser Spiel durchziehen. Wenn wir mutig auftreten und an uns selbst glauben, können wir das Spiel für PSV sehr unangenehm machen“, so Holland, der ja selbst zu Beginn seiner Karriere in den Niederlanden, für AZ Alkmaar II und Sparta Rotterdam, spielte, ehe er über die Wiener Austria, Duisburg, Adelaide und Liaoning (CHI) anno 2017 zum LASK kam.

Holland ist aber bewusst, dass Eindhoven „vorne unglaubliche Spieler“ hat. Deshalb ist klar: „Es braucht eine sehr konsequente und fokussierte Leistung von uns in der Defensive und vorne müssen wir unsere Möglichkeiten nutzen.“

„Wissen alles auswendig“

Vorbereitet sind die Athletiker jedenfalls optimal: Weil es in der Champions-League-Quali ja gegen Eindhoven-Bezwinger FC Basel ging, hatte man die Niederländer schon im Juli beobachtet. „Wir wissen alles auswendig über Eindhoven“, bestätigte Trainer Valerien Ismael. Er hat zwar noch nie in Eindhoven gespielt, freut sich aber auf ein Wiedersehen mit Mark van Bommel. Mit dem heutigen PSV-Coach spielte er beim FC Bayern: „Ich freue mich auf einen Austausch, um zu erfahren, wie es ihm und seiner Familie geht.“

„Wir haben Argumente“

Darüber hinaus erwartet Ismael einen ganz großes Kaliber: „Es ist international der stärkste Gegner, auf den wir heuer treffen“, so der 44-Jährige. Aber: „Wir haben auch unsere Argumente“, ist Ismael überzeugt. „Der Gegner hat Vor- und Nachteile, die Nachteile müssen wir an den Tag legen.“

Das Rezept dafür? „Ich erwarte einen mutigen Auftritt, 90 Minuten Vollgas.“ Zudem habe das 7:2 gegen Mattersburg dem Team gezeigt, dass „wir effektiv und konsequent vor dem Tor sein können, das gilt es zu bestätigen“, fordert Ismael: „Wenn die Chancen kommen, und die werden kommen, müssen wir eiskalt sein.“

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