Suzuki Ignis – Ist der Bestseller

Als Micro-SUV tituliert Suzuki den Ignis, der nach einem Facelift jetzt frecher dreinschaut – wir sagen: „Klein, aber oho!“ Denn der nach dem Swift kleinste aus der Suzuki-Modellpalette ist nicht nur ein hybrider Allradler mit allerlei Extras, er ist auch der meistverkaufte Suzuki hierzulande. Und der Einstiegspreis von 15.790 Euro macht ihn erst recht zum Bestseller.

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Für einen gewichtigen Sumoringer – im Durchschnitt bringt so einer immerhin gut 160 Kilo auf die Waage – mit Sportkameraden als Passagiere ist der Suzuki Ignis eher nicht gemacht.

Denn das japanische Auto-Leichtgewicht ist gerade einmal etwas mehr als dreieinhalb Meter lang, keine eineinhalb Meter breit und erlaubt lediglich eine Zuladung von rund 400 Kilogramm.

Typenschein

Suzuki Ignis 1.2 Hybrid Allgrip

Preis: ab € 16.790,– inkl. Steuern und Abgaben; Testwagenpreis € 20.180,–; einen Ignis gibt es ab € 15.790,–
NoVA/Steuer: 2 % / € 112,32 jährlich
Garantie: 5 Jahre ohne Kilometerbegrenzung, 12 Jahre gegen Durchrostung
Service: Mobilitätsgarantie

Technische Daten:
Motor: 4-Zylinder-16V-Benzinmotor mit Multipoint-Einspritzung, 1197 cm³, 61 kW/83 PS bei 6000 U/min, max. Drehmoment 107 Nm ab 2800 U/min
Getriebe: 5-Gang-Schaltgetriebe
Antrieb: Allradantrieb
Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 12,8 s
WLTP-Verbrauch: 5,4 Liter
VOLKSBLATT-Testverbrauch: 5,6 Liter
CO2-Ausstoß: 123 g/km
Euro 6d

Eckdaten:
L/B/H: 3700/1660/1605 mm
Radstand: 2435 mm
Eigen-/zul. Gesamtgewicht: 937/1330 kg
Kofferraum: 204–1086 Liter
Tank: 30 Liter (Benzin)
Reifen: 4 x 175/65 R15 auf 15“-Alufelgen

Sicherheit:
Regelsysteme: ABS/ESP/DCBS/BAS/LDW/TPMS
Airbags: 6

Dass der Ignis selbst nicht einmal eine Tonne wiegt, erleichtert die Arbeit für den 83 PS starken 1,2-Liter-Hybridmotor aber wesentlich.

Mit Unterstützung eines Elektromotors und dem manuellen 5-Gang-Getriebe meistert der Ignis alle Herausforderungen einwandfrei.

Und nicht nur im Winter bleibt er dank serienmäßigem Allradantrieb stets in der Spur. Bergan- und Bergabfahrhilfe tun ihr übriges.

Überhaupt wird das Thema Sicherheit im kleinen Ignis groß geschrieben: Neben sechs Airbags und einem Kollisionswarner mit automatischer Bremsfunktion verfügt das DCBS-System über ein praktisches Spurhaltewarnsystem und eine Müdigkeitserkennung.

Ebenso dabei ist die Verkehrszeichenerkennung, die Schilder am Straßenrand erkennt und beispielsweise Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Überholverbote auf dem Informationsdisplay anzeigt.

Der Suzuki Ignis steht mit einer Bodenfreiheit von 18 Zentimetern zwar etwas hochbeinig da, dafür wird aber das Einsteigen erleichtert und auch kleinere Ausflüge abseits der befestigten Straße hinterlassen keine Schäden am Unterboden.

Viele Extras für wenig Geld

Der Cityfloh begeistert aber auch mit einer starken Zusatzausstattung: Nicht nur das Lenkrad ist höhenverstellbar, auch der Fahrersitz lässt sich nach oben pumpen, wodurch der Ausblick verbessert wird. Extras wie Klimaautomatik, Sitzheizung, Rückfahrkamera oder schlüsselloser Zugang und Keyless Start sind in dieser Klasse keineswegs selbstverständlich.

Ebenfalls inklusive gibt es einen Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer sowie ein Navigationssystem, das über einen 7-Zoll-Touchscreen in Augenhöhe und mittig am übersichtlichen Armaturenbrett leicht bedienbar den richtigen Weg zeigt. Über diese Kommandozentrale lassen sich zudem Radio und Bluetooth-Freisprecheinrichtung für Mobiltelefon steuern – auf Wunsch mittels Sprachsteuerung.

Attraktives Detail: Die Farbe des Autolackes wiederholt sich bei den Türgriffen innen – in unserem Fall Blau-Metallic. Noch ein Wort zum Platz: Vorne lässt es sich aushalten, für die beiden erlaubten Fondpassagiere muss man halt etwas improvisieren. Dafür lassen sich die Rücksitzlehnen umklappen, damit man beim Einkauf mehr als zwei Kisten Bier mitnehmen kann.

Fazit

Günstiger Anschaffungspreis, minimale Betriebskosten, wenig Spritverbrauch und noch dazu ein mild-hybrider Allradantrieb – das sind jene Eckdaten, die wohl die meisten Oberösterreicher zum Kauf eines Suzuki- Micro-SUV namens Ignis motivieren. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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