„Swida“ bringt frischen Wind in den „Adlerhorst“

Cheftrainer Andreas Widhölzl © APA/EXPA/JFK

18 Weltcupsiege sowie drei Medaillen bei Olympia (1x Gold und 2x Bronze im Team) und sechs bei Weltmeisterschaften (2x Team-Gold, 2x Einzel-Silber, 2x Team-Bronze) holte Andreas Widhölzl in seiner aktiven Skisprung-Karriere.

Am Wochenende steht der langjährige Co-Trainer (2013 – 2018) erstmals als Chef der ÖSV-Adler am Trainerturm. „Ich bin froh, dass wir starten können“, brennt der 44-Jährige schon auf den Auftakt im polnischen Wisla.

Die Kraft als Team „viel größer“

Die Vorbereitung gestaltete sich ob der Corona-Saison völlig anders, unter anderem musste auf den üblichen Norwegen-Trip inklusive Windkanal verzichtet werden. „Es hat andere viel schlimmer getroffen, da dürfen wir nicht jammern, wenn wir einmal nicht nach Skandinavien dürfen“, will sich „Swida“ nicht beschweren. „Grundsätzlich ist die Vorbereitung positiv verlaufen, wir mussten eben situationselastisch agieren“, nahm es Widhölzl mit Humor.

Das Team sieht er näher zusammengerückt, nach den bisherigen Eindrücken liegt die Last nicht mehr allein auf den Schultern von Stefan Kraft, der etwas von Rückenproblemen ausgebremst worden war. Auf Ziele wollte sich der Cheftrainer nicht festlegen — gerade, weil es heuer so viele Höhepunkte gibt. „Es wird viel auf die Tagesform ankommen.“

Fix ist, dass Widhölzl, wie zu seiner aktiven Zeit, weiter ganz Teamplayer ist. „Ich bin zwar der Chef, aber ich habe viele kreative Leute in meinem Team.“ Als solches wolle man den Weg gemeinsam gehen, „weil es so viel mehr Kraft hat.“

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Die Springer sollen direkt ansprechen, was nicht passt, die Kommunikation soll eine „offene und ehrliche“ sein. Das kommt gut an, wie von den Sportlern zu erfahren war — gute Voraussetzungen also für eine erfolgreiche Saison.

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