Tafelkreide bleibt „auch essenziell“

Bei der Digitalisierung in der Schule hilft Bildungsprogramm der Energie AG mit

Für das schulische „Leben und lernen in einer digitalen Welt“ stehen auch die gleichnamigen Unterlagen des Bildungsprogramms „Energie AG macht Schule“ zur Verfügung — gestern in Neuauflage präsentiert von GD Werner Steinecker, LR Christine Haberlander und Peter Eiselmair (Education Group).
Für das schulische „Leben und lernen in einer digitalen Welt“ stehen auch die gleichnamigen Unterlagen des Bildungsprogramms „Energie AG macht Schule“ zur Verfügung — am Montag in Neuauflage präsentiert von GD Werner Steinecker, LR Christine Haberlander und Peter Eiselmair (Education Group). © Energie AG/Wakolbinger

Auch wenn das Thema Digitalisierung die Schulen voll erreicht hat, glaubt Bildungslandesrätin Christine Haberlander (OÖVP) nicht, dass die Tafelkreide bald ausgedient hat. Diese sei „auch essenziell“, sagt sie gegenüber dem VOLKSBLATT, gehe es doch an der Schultafel um motorische Fähigkeiten, daher werde es weiterhin „ein sowohl als auch“ geben.

Tatsache ist, dass ab dem nun beginnenden Schuljahr 2018/19 in den Unterstufen der AHS und der NMS die verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“ startet. Und Tatsache ist weiters, dass — wie berichtet — die Regierung einen digitalen Masterplan für den Bildungsbereich vorlegen wird. Was die notwendige technische Ausstattung betrifft — etwa Tablets oder Laptops — erwartet sich Haberlander eine „Finanzierung von seiten des Bundes“. Wobei es laut Haberlander bei der Digitalisierung nicht nur um die Technik geht, sondern auch um die Vermittlung der Inhalte — und zwar in Richtung Schüler, Lehrer und Eltern.

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Ganz bei Null beginnt man jedenfalls in Oberösterreich nicht: Gemeinsam haben die Landesrätin und Energie AG-Chef Werner Steinecker am Montag die erweiterte Neuauflage des Bildungsprogramms „Energie AG macht Schule“ präsentiert. Mit diesen Unterlagen, die gemeinsam mit der Education Group erstellt wurden, könne der Themenkomplex Stromversorgung und Digitalisierung in der Volksschule sowie in der Unterstufe altersgerecht bearbeitet werden. „Mit unserem Bildungsangebot wollen wir den natürlichen Wissensdurst der Kinder stillen und eine Möglichkeit bieten, sich spielerisch mit den Themen auseinander zu setzen“, so Steinecker. Zudem gebe es für Kindergarten- und Vorschulkinder Minibücher. Seit dem Jahr 2009 seien bereits 230.000 dieser Kinderbücher und mehr als 300.000 Schulunterlagen ausgegeben worden, freut sich Steinecker, dass das Angebot der Energie AG „so intensiv wahrgenommen wird“. Versorgt wird man mit dem Bildungsprogramm natürlich auch digital über die Website www.wir-denken-an-morgen.at