„Tatort“ bleibt (auch) experimentell

Thiel geht am Sonntag in „Limbus“ohne Boerne auf Verbrecherjagd

„Alberich“ (Christine Urspruch) bangt um das Leben ihres Chefs Boerne (Jan Josef Liefers).
„Alberich“ (Christine Urspruch) bangt um das Leben ihres Chefs Boerne (Jan Josef Liefers). © WDR/Bavaria Fiction GmbH/Martin Valentin Menke

Die Kultureinrichtungen mussten dicht machen, der Fernseher in den eigenen vier Wänden rückt für viele wieder in den Mittelpunkt. Vor allem am Sonntagabend, beim traditionellen „Tatort“-Moment.

Damit dieser nicht langweile wird, will der ARD-Fernsehfilmkoordinator Jörg Schönenborn weiterhin Experimente beim „Tatort“ zulassen, wie er anlässlich des 50. Jubiläums der TV-Reihe bekannt gab: „Wir müssen den Mut haben zu irritieren und zu strapazieren, denn sonst wird der ,Tatort’ irgendwann etwas fürs Museum.“

Die Folgen müsse man in Kauf nehmen. „Mal irritiert es oder man versteht den Sinn, den Text nicht, wenn es zu mundartlich wird.“

Noch bevor am 29. November der 50er gefeiert wird, geht kommenden Sonntag das beliebteste Ermittler-Duo — Axel Prahl als Frank Thiel und Jan Josef Liefers als Prof. Karl-Friedrich Boerne — auf Verbrecherjagd. Doch eigentlich muss das in der Folge „Limbus“ Kommissar Thiel alleine erledigen, liegt sein Kumpane Boerne doch nach einem Unfall schwer verletzt auf der Intensivstation.

Der Bauch des Kommissars zweifelt, Thiel beginnt zu glauben, dass der angebliche Unfall vielleicht keiner sei und macht sich mit Silke „Alberich“ Haller und Boernes Vertretung auf die Suche nach dem vermeintlichen Fast-Mörder des Professors.

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„Limbus“ — zu sehen am 8. November um 20.15 Uhr auf ORF 2 und der ARD

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