The War On Drugs: „I Don´t Live Here Anymore“

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Staubige Highways, menschenleere Landschaften, grandiose Sonnenuntergänge: Die Musik der US-Rockgruppe The War On Drugs ruft Cinemascope-Bilder wach – sehr amerikanische, manchmal fast schon klischeehafte Bilder.

Niemand sonst vertont derzeit Fernweh und Aufbruchsstimmung, Sehnsucht und Isolation so eindringlich wie TWOD-Frontmann Adam Granduciel in seinen Herzschmerz-Folkballaden und opulenten Gitarrenepen.

Dem Sänger und Songschreiber der Band aus Philadelphia gelingen auch auf dem neuen Album „I Don’t Live Here Anymore“ mal wuchtig treibende, mal melancholische Rockhymnen von seltener Brillanz.

Dass er seine Vorbilder Bruce Springsteen, Tom Petty, Bob Dylan und Mark Knopfler in Gesang, Texten, Arrangements und Klangbild teils überdeutlich zitiert – geschenkt. Der 42-Jährige bekennt sich ohne Scheu dazu.

Diese Band dreht ganz bewusst nur sehr behutsam an ihren Stil-Stellschrauben, und da Granduciel den zehn oft langen Liedern gern mal stoische Krautrock-Rhythmen untermischt („Harmonia’s Dream“, „Victim“, „Wasted“), klingt seine Musik nicht altmodisch rückwärtsgewandt. Zwischen Tradition und gemäßigter Moderne, Mainstream und Indie besetzt diese auch in Konzerten mitreißende Band eine Marktlücke.

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