Thiem „total entspannt“

Tennis-Davis-Cup: ÖTV-Star freut sich auf Wels und sein erstes Heimspiel 2017

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Die Fans in Wels hoffen, die „Thiem-Faust“ möglichst oft zu sehen.
Die Fans in Wels hoffen, die „Thiem-Faust“ möglichst oft zu sehen. © AFP/Getty/Images/Bello

Von Tobias Hörtenhuber

„Einem Sieg sollte nichts im Wege stehen“ — entspannt und zuversichtlich präsentierte sich Dominic Thiem vor dem Davis-Cup-Duell (15. – 17. September) auf der Anlage des UTC Wels gegen Rumänien. Der Weltranglisten-Siebte schlägt erstmals in Oberösterreich auf, die Vorfreude darauf ist schon entsprechend groß.

Thiem über…
… die Ausgangslage:

„Gegen sie zu verlieren, sollte nicht passieren. Aber nichts ist unmöglich. Alles andere als ein Sieg wäre für mich dennoch eine maßlose Enttäuschung. Unser höchstes Ziel ist, das Duell am Samstag zu entscheiden.“

… den Stress eines Heimspiels:

„Es gibt zwar einige Termine zu absolvieren, aber ich bin trotzdem total entspannt. Ich fühle mich daheim sehr wohl — Familie, Freunde, gute Luft, gutes Essen, eigenes Bett.“

„Jeden Moment genießen“

… den Genuss eines Heimspiels:

„Zuhause zu spielen ist immer etwas Besonderes. Es wird mein erster Auftritt in Österreich heuer, noch dazu auf meinem geliebten Sandplatz. Ich freue mich riesig, werde jeden Moment vor den Fans genießen.“

… über den geplanten Doppel-Auftritt mit Philipp Oswald:

„Doppel ist nicht mein favorisiertes Spiel, ich glaube, dass ich in diesem Jahr neun Erstrunden-Niederlagen in Folge hatte. Aber Philipp ist wohl der netteste Typ auf der Tour.“

… die Herausforderung, gegen völlig unbekannte Gegner zu spielen:

„Das kommt auch auf der Tour oft vor. Ich werde mich bei Leuten erkundigen, die schon gegen sie gespielt haben und auch Trainings beobachten.“

… die Dinge, die seiner Generation noch auf die „Altstars“ Nadal und Federer fehlen:

„Zu allererst einmal ein Grand-Slam-Titel (lacht). Eigentlich fehlt nicht sehr viel, aber auf dem Level, auf dem sich die Top 10 bewegen, ist wenig schon sehr viel. Außerdem sind die beiden vielleicht die zwei besten Spieler, die jemals gespielt haben.“

… Ratschläge von Sparringpartner Jürgen Melzer:

„Zu allererst freue ich mich, dass er wieder spielen kann. Und natürlich werde ich mir Tipps holen, gerade im Davis Cup.“