Tiergärten, Museen und Co.: Attraktionen in OÖ öffnen wieder

Museen, Tiergärten, die Linzer Grottenbahn und Thermen öffnen wieder. Die neuen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung freuen vor allem Familien.

Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich haben recherchiert, ab wann 68 Attraktionen wieder besucht werden können und wie hoch der Eintrittspreis ist, es gibt sogar etliche kostenlose Angebote.

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Sämtliche Tiergärten im Land öffnen wieder mit 15. Mai, die Eintrittspreise reichen von 3,50 bis sieben Euro für Kinder, von sieben bis 15,50 Euro für Erwachsene, der Tiergarten Wels ist kostenlos zu besuchen. Einen Tag später öffnet das Biologiezentrum in Linz wieder bei freiem Eintritt, es folgen weitere Museen wie das Lentos am 2. Juni mit 4,50 Euro für Kinder.

Der Ausflugsklassiker für Familien schlechthin, die Grottenbahn am Pöstlingberg, öffnet ab 29. Mai wieder ihre Pforten für Erwachsene um 5,90 Euro und für Kinder um 3,50 Euro. Die Ikuna Indianerwelt in Natterbach empfängt Besucher bereits seit 8. Mai für 14,50 Euro. Weitere Outdoor-Attraktionen wie der Baumkronenweg in Kopfing (ab 16. Mai) und das Keltendorf in Mitterkirchen (18. Mai) sowie die Gassel Höhle in Ebensee (30. Mai) folgen.

Schlechtwetter-Alternativen sind etwa die Welser Kartbahn um elf Euro für eine zehnminütige Einheit, das Bowling Center Linz Pasching um 2,20 Euro für Kinder bzw. 3,80 Euro für Erwachsene oder ab 29. Mai wieder das Aquapulco Bad Schallerbach mit der Piratenwelt für alle Kinder um 11,50 Euro und Jugendliche ab 16 Euro pro Tag.

Alle Freizeitaktivitäten sind nur unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen möglich, die AK rät, sich vorab über die Auflagen zu erkundigen und nach Ermäßigungen zu fragen sowie Karten online zu reservieren oder zu kaufen, um Warteschlangen an der Kasse zu vermeiden. Alle Freizeiteinrichtungen samt Eintrittspreisen sind unter http://www.ooe.konsumentenschutz.at aufgelistet.

Eine Attraktion im Herbst stellt der Linzer Wirtschaftsreferent Bernhard Baier (ÖVP) in Aussicht: Er will den Urfahraner Jahrmarkt in Linz öffnen. „Entweder in gewohnter Form oder in einem anderen, alternativen Format“, denkt Baier in einer Presseaussendung an eine dezentrale Umsetzung wie beim Oktoberfest in München.

Dadurch könne man große Menschenansammlungen verhindern und die Corona-Sicherheitsbestimmungen einhalten. Er plant Schausteller, Gastronomen und den Markthandel sowie die Wirtschaftskammer einzuladen, gemeinsam eine praktikable Lösung zu erarbeiten.

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