Tierschützer bargen verletzten Schwan aus dem Mondsee

Die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe aus Lochen (Bezirk Braunau) hat einen schwer verletzten Schwan aus dem Mondsee geborgen.

Eine Frau rief die Tierschützer Freitagabend an, nachdem zuvor etliche Einsatzorganisationen nicht helfen wollten, berichtete die Pfotenhilfe am Montag. Ein Einsatzteam des 30 Kilometer entfernten Tierschutzhofes barg den Schwan und brachte ihn zum VetZentrum Anif.

„Der hilflose Schwan war so schwer am Bein verletzt, dass er sich in Lebensgefahr befand“, stellte Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler fest.

Sie war erschüttert, dass niemand helfen wollte. Dem Tier musste ein Bein amputiert werden, eine Wiederauswilderung sei damit unmöglich. Der Schwan darf nun am Tierschutzhof der Pfotenhilfe – mit großzügigen Teichen – bleiben.

Da die Verletzung aufgrund eines Unfalls entstanden ist, ersucht die Pfotenhilfe Zeugen, die den Vorfall am Freitag im Bereich der Seepromenade im Zentrum von Mondsee gesehen haben, sich per E-Mail unter info@pfotenhilfe.at zu melden.

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