Federer und Titelverteidigerin Swiatek in Paris weiter

Roger Federer ist der Start in sein 80. Grand-Slam-Turnier gelungen. Der 39-jährige Schweizer setzte sich bei den French Open am Montag in der 1. Runde gegen den usbekischen Qualifikanten Denis Istomin überzeugend mit 6:2,6:4,6:3 durch. Federer kontrollierte das Geschehen bei seinem erst vierten Auftritt in dieser Saison und musste nie an seine Grenzen gehen. Für den Altstar geht es nun gegen den früheren US-Open-Sieger Marin Cilic (CRO) weiter.

Titelverteidigerin Iga Swiatek hatte an ihrem 20. Geburtstag ebenfalls keine Probleme. Die Polin gewann ihr Auftaktmatch gegen die gleichaltrige Slowenin Kaja Juvan 6:0,7:5. Swiatek schloss im ersten Satz perfekt an ihren zwei Wochen davor in Rom eingefahrenen Turniersieg an, als sie der Tschechin Karolina Pliskova im Finale kein Game gelassen hatte. Nächste Gegnerin der Turniernummer acht ist die Schwedin Rebecca Peterson. Mit Nadia Podoroska verabschiedete sich indes eine letztjährige Halbfinalistin. Die Argentinierin unterlag der Schweizerin Belinda Bencic klar mit 0:6,3:6.

In einem frühen Männer-Match des Tages gab es im Duell zweier US-Aufschlagriesen einen 7:6(2),6:3,6:4-Erfolg des 22 Asse schlagenden John Isner (Nr. 31) gegen Sam Querrey. Der als gefährlicher Außenseiter in das Grand Slam gestartete Jannik Sinner hatte hingegen einiges an Mühe, um den Franzosen Pierre-Hugues Herbert nach Satzvorsprung und dann -rückstand in 3:32 Stunden mit 6:1,4:6,6:7(4),7:5,6:4 auszuschalten. Im vierten Satz hatte der Südtiroler einen Matchball abzuwehren.

Zum allerersten Mal ein Hauptbewerbmatch in Roland Garros gewonnen hat Daniil Medwedew. Der auch als Nummer zwei gesetzte Weltranglistenzweite zählt Sand nicht zu seinen Lieblingsbelägen, bei seinem fünften Paris-Antritt klappte es aber endlich mit einem Match-Erfolg. Der Russe gab dem Kasachen Alexander Bublik 6:3,6:3,7:5 das Nachsehen. Medwedew hat nach dem Erstrunden-Out Dominic Thiems in der unteren Tableau-Hälfte grundsätzlich Chancen auf ein weites Vordringen im Turnier.

Mit der Spanierin Garbine Muguruza (2016) und der Lettin Jelena Ostapenko (2017) scheiterten zwei frühere Siegerinnen schon in der ersten Runde. Muguruza verlor gegen die 18-jährige Ukrainerin Marta Kostjuk mit 1:6,4:6. Ostapenko unterlag der letztjährigen Finalistin Sofia Kenin aus den USA mit 4:6,6:4,3:6. Auch Bianca Andreescu, die US-Open-Siegerin von 2019, scheiterte zum Auftakt an der Slowenin Tamara Zidansek mit 7:6 (1),6:7(2),7:9.

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Serena Williams gab sich in der ersten offiziellen Night Session keine Blöße. Die 39-jährige Amerikanerin musste beim 7:6 (6) 6:2 gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu zunächst zwar Satzbälle abwehren, holte sich den zweiten Satz aber souverän.

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