Top-moderne Augen-Tagesklinik

Durch Umbau konnte KH der Barm. Brüder Qualität steigern und Prozesse optimieren

Primar Reinelt erläutert LH-Stv. Haberlander die Abläufe bei der Behandlung von Patienten mit Makuladegeneration.
Primar Reinelt erläutert LH-Stv. Haberlander die Abläufe bei der Behandlung von Patienten mit Makuladegeneration. © BB Linz

Den steigenden Patientenfrequenzen trägt die Augen-Tagesklinik im KH der Barmherzigen Brüder in Linz, die vor einem Jahr komplett umgebaut wurde, Rechnung.

„Wege und Wartezeiten für die Patienten konnten dadurch stark verkürzt werden, die Verweildauer bei Eingriffen sank auf unter 90 Minuten, weil zeitaufwändige Vorbereitungsschritte wie die OP-Ein- und -Ausschleusung der Patienten minimiert wurden“, schildert Augen-Primar Peter Reinelt.

2020 konnte damit die Durchlaufzeit derselben Patientenanzahl um 1950 Stunden verringert werden, betont Gesamtleiter Peter Ausweger. Nach dem 2,5 Mio. teuren Umbau liege die Gesamtkapazität jetzt bei 90 Eingriffen pro Tag, langfristig werden 40 Prozent mehr Katarakt-OP (Grauer Star) und 25 Prozent mehr IVOM-Spritztherapien bei einer Makuladegeneration erwartet.

Chancen der technischen Entwicklung nützen

Gesundheitsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander konnte sich am Freitag selbst ein Bild vor Ort machen. „Unser Ziel ist, dass die Menschen bis ins hohe Alter gesund leben können. Dazu zählt, die Chancen zu nützen, die die technische Entwicklung ermöglicht, mit dem Ziel, dass die Technik den Menschen dient.“

Bestes Beispiel dafür ist das OP-Videomanagement-System der Augen-Tagesklinik. Damit werden alle Eingriffe am Auge aufgezeichnet, bearbeitet und in der digitalen Patientenakte archiviert. Damit kann der Eingriff bei der Nachbehandlung oder im Fall einer erneuten Erkrankung vom Arzt abgerufen werden.

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