Totengedenken fünf Jahre nach IS-Anschlägen von Brüssel

Mit Schweigeminuten hat Belgien am Montag an die Opfer der islamistischen Terroranschläge in Brüssel vor fünf Jahren erinnert. An den Orten der beiden Anschläge, dem Flughafen Zaventem und der Metrostation Maelbeek im Europaviertel, versammelten sich zahlreiche Menschen zum Gedenken, darunter auch König Philippe und Königin Mathilde. Der damalige Premierminister und heutige EU-Ratschef Charles Michel schrieb auf Twitter, Europa sei damals mitten ins Herz getroffen worden.

Am 22. März 2016 explodierten insgesamt drei Bomben in der belgischen Hauptstadt – zwei am Flughafen und eine in der U-Bahnstation Maelbeek. 35 Menschen starben, darunter drei islamistische Attentäter. Mehr als 300 wurden verletzt.

Die Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) hatte sich zu den Anschlägen bekannt. Derzeit ist ein Prozess zwischen 700 Klägern, dem belgischen Staat und Versicherern anhängig. Darin soll voraussichtlich Ende 2022 über die Zuständigkeit für Entschädigungen entschieden werden.

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