62-jähriger Bastler erstickte in Garage in Linz

Mann hatte am Notstromaggregat einen Schlauch angebracht, um Abgase abzuleiten – Dabei dürfte ihm ein Fehler unterlaufen sein

Zu einem tragischen Unglück kam es Mittwochabend in Linz. Ein 62-jähriger Bastler erstickte in seiner Garage an der Petzoldstraße, weil der die Abgase des Notstromaggregats offenbar nicht richtig aus dem Raum abgeleitet hatte.

Der Mann hatte selbst an dem Gerät einen Schlauch angebracht, wodurch die Abgase zwar aus der Garage in einen hölzernen Anbau gelangten, aber von dort nicht weiter abzogen, sondern sich unbemerkt im Raum verteilten. Dieser Fehler wurde ihm schließlich zum Verhängnis.

Frau fand leblosen Körper

Als seine Frau gegen 19 Uhr nach ihm sah, fand sie den 62-Jährigen auf dem Boden liegend vor. Der Notarzt konnte den Linzer zwar noch reanimieren, er verstarb aber wenig später im Spital an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Laut Polizei dürfte es sich um einen Unfall gehandelt haben, Fremdverschulden wurde ausgeschlossen.

Ermittlungen laufen

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Im Fall jener wertlosen und sogar lebensgefährlichen Notstromaggregate, die von fahrenden irischen Händlern seit Jahren in Österreich verkauft werden, tauchen immer wieder neue Geräte auf. Die Polizei hat alle Hände voll zu tun, Verkäufer auf Internetforen zu informieren, dass sie sich im Fall eines Verkaufs strafbar machen. Wie berichtet wird nach acht Personen, die bereits namentlich bekannt sind, international gefahndet. Jüngst sollen auch Notstromaggregate aus Belgien angeboten worden sein.

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