Trainer Glasner fühlt sich bestätigt

Zum zweiten Mal in seiner Ära ist der LASK fünf Pflichtspiele sieglos

Beim 1:2 gegen Sturm fand der LASK um Reinhold Ranftl (r.) nur selten ein Durchkommen.
Beim 1:2 gegen Sturm fand der LASK um Reinhold Ranftl (r.) nur selten ein Durchkommen. © APA/EXPA/Eisenbauer

Fünf Pflichtspiele in Serie ohne Sieg — das war dem LASK in der vierjährigen Ära von Trainer Oliver Glasner erst einmal passiert. 2016 in der zweiten Liga von Runde elf bis 15. In diesem Herbst hatten die Athletiker in der Liga fünf Partien am Stück nicht gewonnen, dazwischen war aber der Cup-Erfolg in Altach gelegen.

Für Glasner nach dem 1:2 daheim gegen Sturm weder eine überraschende, noch unüberwindbare Phase. „Ich fühle mich bestätigt darüber, was ich die ganze Saison predige. Wenn wir nicht an unserer oberen Leistungsgrenze agieren, von Nummer eins bis 18, sind wir um keinen Deut besser, als irgendeine Mannschaft in der Liga.“

Genau an dieses Maximum kommen die Linzer derzeit nicht heran. „Wir machen defensiv den einen oder anderen Fehler zu viel, offensiv ist es das gleiche“, sagte Glasner. „Nicht bei dem, was wir machen, sondern bei dem, wie wir es machen, müssen wir wieder ein bisschen was nach oben schrauben.“

Das weiß auch Goalie Alexander Schlager, der selbst gegen Sturm einen seiner ganz seltenen Patzer („Hatte zwei Gedankengänge“) verzeichnete. „Vor dem Tor sind wir im Moment nicht so zwingend, nicht so effizient.“ Mit dem bevorstehenden Glasner-Abgang habe das aber nichts zu tun: „Ich habe nicht das Gefühl, dass es uns beeinflusst, auch wenn ich nicht weiß, was bei jedem im Kopf vorgeht. Aber es ist eine Ehre für den Verein, wir müssen das Positive daraus ziehen.“ Kapitän Gernot Trauner zeigte sich überzeugt: „Wir haben eine schlechte Phase. Aber die Mannschaft ist so gefestigt, dass sie damit umgehen kann.“ RoKo/cg

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