Traumwanderung bei nicht so traumhaftem Wetter

OÖVP lud am Mittwochnachmittag auf den Grünberg bei Gmunden — Über 500 Wetterfeste wanderten mit LH Thomas Stelzer

Rund 500 Wanderlustige folgten am Mittwochnachmittag trotz angekündigten Regenwetters der Einladung von LH Thomas Stelzer auf den Grünberg in Gmunden.
Rund 500 Wanderlustige folgten am Mittwochnachmittag trotz angekündigten Regenwetters der Einladung von LH Thomas Stelzer auf den Grünberg in Gmunden. © OÖVP/Mayrhofer

Es war laut Landeshauptmann Thomas Stelzer ein Ausnahmewetter — bei der Wanderung der OÖVP am Mittwochnachmittag vom Grünberg zum Laudachsee regnete es teilweise wie aus Kübeln.

„Aber das ist die Ausnahme, denn normalerweise scheint ja im Salzkammergut immer die Sonne“, so Stelzer. Die Wanderung ist Teil der aktuellen Sommertour des Landeshauptmanns und führte die rund 500 Teilnehmer über einen Rundweg zum Laudachsee und wieder retour zur Grünbergalm.

Man habe im Vorjahr bereits drei solche Wanderungen organisiert, um trotz Corona etwas gemeinsam unternehmen zu können. „Das hat sich bewährt“, so LH Stelzer. Auch kommende Woche wird es eine solche Wanderung geben, denn „selten haben sich die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher so sehr auf den Sommer gefreut wie in diesem Jahr. Wunderbare Seen, beeindruckende Berge und eine einzigartige Kultur sind hierzulande erlebbar“, lädt Stelzer zur Entdeckung des Hoamatlandes ein.

Unter den Gästen am Grünberg war auch der Leiter der OÖ. Bergrettung, Christoph Preimesberger, mit seinem Team der Bergrettung Gmunden. Er gab vor der Wanderung gute Tipps, man brauche zwar für diese Tour keine Steigeisen, aber eine passende Ausrüstung sei immer notwendig — in diesem Fall war der Regenschutz ein Muss. Und der vierfache Olympia-Teilnehmer und oö. Leichtathletikpräsident Günther Weidlinger gab Fitnessratschläge für den Sommer — etwa früh Aufstehen und die morgendliche Kühle fürs Jogging nutzen.

Und der Landeshauptmann gab politische Wegmarken vor: „Klima- und Umweltschutz brauchen keine neuen Steuern, zusätzliche Belastungen oder weitere Verbote, sondern kraftvolle Maßnahmen mit Hausverstand!“. Stattdessen setze man in Oberösterreich auf gezielte Maßnahmen für den Natur- und Klimaschutz: „Wir verzehnfachen den Sonnenstrom bis 2030, wir investieren kräftig in den öffentlichen Verkehr, wir steigen aus den Öl-Heizungen bei Neubauten aus und dämmen das Bauen auf der grünen Wiese ein“, zählt Stelzer exemplarisch auf. Auch mit Blick auf den wirtschaftlichen Aufschwung – Oberösterreich hat mit knapp 700.000 Beschäftigten eine Rekordbeschäftigung — unterstreicht Stelzer seine Ablehnung von neuen Belastungen.

Aber auch für zahlreiche persönliche Gespräche und den ungezwungenen Austausch wurde die Wanderung genutzt — und für Fotos mit dem Landeshauptmann. Übrigens: Der höchste Berg, den der Landeshauptmann bisher bestiegen hat, ist das „Böse Weibl“. Den 3119 Meter hohen Berg in Osttirol hat er im Vorjahr erklommen, den Dachstein meidet er lieber, „weil ich nicht ganz schwindelfrei bin“.

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