„Traumwelt aus Strasssteinen und Federn“

„Dancing Star“ Silvia Schneider über Aufwärmgesang, Ansprüche und „guten Schmerz“

Silvia Schneider und ihr Profitänzer Danilo Campisi tanzen nicht nur miteinander,sie stimmen sich auch singend aufdie anstrengende Probenarbeit ein.
Silvia Schneider und ihr Profitänzer Danilo Campisi tanzen nicht nur miteinander,sie stimmen sich auch singend aufdie anstrengende Probenarbeit ein. © ORF/Roman Zach-Kiesling

Seit kurzem schwebt sie leichtfüßig übers Tanzparkett und sie steht regelmäßig in der Fernsehküche: Die gebürtige Linzerin Silvia Schneider (37) trainiert bereits eifrig für die 13. Staffel von „Dancing Stars“, die am 6. März (20.15 Uhr in ORF 1) startet.

Als Moderatorin dreht sie gerade die ersten Folgen ihrer neuen Kochshow „Silvia kocht“, die ab Herbst montags bis freitags im ORF über den Bildschirm flimmern wird.

VOLKSBLATT: Haben Sie das Angebot für die ORF-Tanzerei gleich angenommen oder mussten Sie zuerst darüber nachdenken?

SILVIA SCHNEIDER: Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut, als der Anruf gekommen ist. Es war ein kurzes Luftholen und dann ein sehr freudiges „Ja“!

Haben Sie die Show früher im Fernsehen verfolgt?

Ja, „Dancing Stars“ ist eine Familienshow. Das schaut man einfach gerne. Ich habe bestimmt nicht alle Folgen gesehen, aber einige. Es ist eine Sendung, die noch die gesamte Familie vor dem TV vereint. Das ist heute selten geworden.

Ist ein Format wie „Dancing Stars“ für Sie wie die Verwirklichung eines Mädchentraumes?

Ja, bestimmt. Es ist eine Traumwelt aus Strasssteinen und Federn und unendlich viel Blut, Schweiß und Tränen. (lacht)

Und bringen Sie, was das Tanzen angeht, schon Erfahrung mit? Wo, denken Sie, liegen Ihre Stärken auf dem Parkett?

Ich habe als Kind getanzt. Mal schauen, ob das förderlich war oder mir eher im Weg steht. Der Anspruch an einen selbst ist immer hoch. Ich werde mich bemühen, mein Bestes für den Seher zu geben.

Wie viele Stunden haben Sie bisher trainiert?

Tag 4 im Training: Bis jetzt haben wir täglich trainiert.

Sie haben vorab gemeint: „Wir werden Schmerzen an Stellen unseres Körpers haben, die wir davor gar nicht kannten.“ Tut es schon irgendwo weh? Und hat es schon Blessuren gegeben?

Ja, allerdings. Heute ist der erste schmerzfreie Tag. Das gehört einfach dazu. Ich nenne es „der gute Schmerz“.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Ihrem Tanzpartner Danilo Campisi, fliegen da auch einmal die Fetzen?

Sehr gut. Unsere Trainings beginnen immer mit einer Runde Eros Ramazzotti und Albano & Romina Power. Dann haben wir uns ausgesungen und es kann losgehen mit dem Tanzen.

Sie sind ja auch in Sachen Mode unterwegs. Haben Sie sich bezüglich Kostüme Mitspracherecht ausbedungen oder haben Sie vor, vielleicht sogar einmal selbst etwas zu entwerfen?

Nein, die Gewandmeisterin des ORF macht hier wunderbare Arbeit. Ich hole mir eher Tipps von ihr und staune über das breite Fachwissen und die vielen kleinen Details, die ein Kleid perfekt machen.

Wie sieht es mit Ihrem Ehrgeiz aus. Welchen Platz möchten Sie bei Dancing Stars holen?

Jeder, der hier mitmacht, möchte bestimmt auch gewinnen. Alles andere wäre unfair der Sendung gegenüber und vor allem auch den Sehern gegenüber.

Die Jury ist ja manchmal nicht zimperlich. Wie gehen Sie mit Kritik um?

Ich freue mich über Kritik und werde sie hoffentlich annehmen und an mir arbeiten.

Bereiten Sie sich auch schon auf Ihre Kochshow „Silvia kocht“ vor, die im Herbst starten wird? Können Sie schon etwas darüber verraten?

Selbstverständlich. Wir drehen neben „Dancing Stars“ auch fleißig für „Silvia kocht“. Es wird eine wunderschöne Sendung, die Österreich und unsere herrliche Kulinarik auf eine sehr herzliche und bodenständige Art präsentiert. Ich freue mich schon sehr darauf.

Mit SILVIA SCHNEIDER sprach Melanie Wagenhofer

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