Trend zum Urlauben in der freien Natur

Neue Campingverordnung ab Juli in Kraft

Camping ist in, jede elfte Nächtigung in Oberösterreich wird auf einem Campingplatz verbracht. Der Trend zu Erholung und Urlaub in der Natur geht weiter, braucht aber klare Rahmenbedingungen.

Schon ab 1. Juli sollen neue Regelungen für das Campieren in Oberösterreich in Kraft treten. „Mit diesem zeitgemäßen rechtlichen Rahmen vollziehen wir eine Entrümpelung bei den Landesgesetzen und wir verhindern auch den Wildwuchs beim Campieren“, erklärte Tourismus-Landesrat Markus Achleitner.

Damit sind künftig auch moderne Formen des Campens, wie mobile Mini-Häuser oder Schlaffässer, erlaubt. „Weiters können die Gemeinden in Zukunft auch gegen Wild-Campieren mit all den negativen Begleiterscheinungen vorgehen: Die Gemeinden werden ermächtigt, per Verordnung für ihr Gemeindegebiet oder Teile davon auch ein Verbot des Campierens festzulegen“, so Landesrat Achleitner.

Ferner gibt es Erleichterungen, etwa für Kurzzeit-Camping bei Festivals, für Jugendzeltlager sowie Kleinstcampingplätze mit maximal 300 Quadratmeter. Daraus dürfen jedoch keine „Dauerlösungen“ werden.

Die bestehenden Campingplatz-Bewilligungen bleiben aufrecht.

„Corona hat insbesondere die Tourismusbranche in Oberösterreich vor große Herausforderungen gestellt. Neben den Hilfen der Bundesregierung gab es auch gezielte Unterstützungsmaßnahmen im ‚Oberösterreich-Paket‘ des Landes“, erklärte Achleitner. „Damit wurde die Basis dazu gelegt, dass der Tourismus in OÖ wieder voll durchstarten kann.“

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