Trotz 1:0-Sieg schrillen bei der SV Ried die Alarmglocken

Laufintensität, Defensivarbeit und Fehlpässe verärgerten Innviertler

FUSSBALL: ADMIRAL BUNDESLIGA/ GRUNDDURCHGANG: SV GUNTAMATIC
FUSSBALL: ADMIRAL BUNDESLIGA/ GRUNDDURCHGANG: SV GUNTAMATIC © APA/EXPA/Eisenbauer

„Unsere Leistung war mehr als durchwachsen“, gestand Trainer Christian Heinle nach dem etwas glücklichen 1:0-Erfolg der SV Guntamatic Ried über Aufsteiger Austria Lustenau in der 2. Runde der Fußball-Bundesliga. „Wir haben viel zugelassen und viele Sachen vermissen lassen, die Standard sein müssen“, ergänzte Kapitän Marcel Ziegl. Ja, bei den Innviertler schrillen trotz des ersten Saisonsiegs die Alarmglocken. Was den beiden missfiel?

„Die Intensität der Laufleistung war nicht in Ordnung“, so Ziegl. Schon in Hälfte eins habe man die Reihen nach Ballverlust zu langsam geschlossen, bemängelte der Mittelfeldspieler.

„Du kannst es dir in der Bundesliga nicht erlauben, dass du nicht nach hinten arbeitest“, ergänzte Heinle. Da werde es „mehr als scharfe Worte geben diese Woche. Ich bin schon an der Linie eskaliert“, kündigte der Coach an. Vor allem mit Blickrichtung der Neuzugänge aus der 2. Liga bzw. den Spielern aus der Akademie, die hochgezogen wurden. Die müssen rasch lernen, weil einige von ihnen aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle schneller als geplant ins kalte Wasser geworfen werden.

„Wir hatten viele Ballfehler im Spielaufbau“, bemängelte der Trainer weiters. Dadurch habe man viel dem Gegner nachlaufen müssen.

Fazit Ziegls: „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen.“ Unterm Strich zählen aber natürlich die drei errungenen Punkte. „Die sind sehr wichtig und helfen uns auch, die Dinge klar anzusprechen.“

„Bin stolz auf Fans“

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Ein weiterer sehr positiver Aspekt neben dem Sieg war die Unterstützung durch die Anhänger, besonders in kritischen Momenten: „Ich bin extrem stolz auf unsere Fans. Heute war so ein Spiel, wo wir sie noch mehr gebraucht haben als sonst“, betonte Heinle. Der bis Transferschluss (zumindest) einen Neuzugang bekommen soll. Nämlich für die Sechserposition. Heinle wäre zusätzlich aber auch „einem Innenverteidiger nicht abgeneigt.“ Schnellschüsse wird es aber keine geben.

Von Roland Korntner

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