Trotz ÖLV-Rekords keine EM-Medaille für Dadic

LA-EM: Der Oberösterreicherin blieb am Ende im Siebenkampf nur der undankbare vierte Platz — Verena Preiner landete auf Rang acht

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Der Speerwurf kostete Ivona Dadic am Ende die heiß ersehnte Medaille.
Der Speerwurf kostete Ivona Dadic am Ende die heiß ersehnte Medaille. © APA/dpa/Kappeler

Alles versucht, aber mit Rekord nur EM-„Blech“ gewonnen — nach der Weitsprung-Saisonbestleistung von 6,35 m strahlte Ivona Dadic in Berlin von Platz drei, nach der vorletzten Siebenkampf-Disziplin, dem Speerwurf, dann die Ernüchterung. Mit 47,42 m blieb die Welserin deutlich hinter den Erwartungen und fiel vor dem abschließenden 800-m-Lauf auf Rang fünf zurück.

50 Punkte fehlten

Am Ende lief sie mit „Vollgas“ im Abschlussbewerb zwar zu einem tollen ÖLV-Rekord von 6552 Punkten, Bronze verpasste die 24-Jährige aber um 50 Punkte. „Es ist, wie es ist. Es war ein solider Wettkampf, aber da war keine Leistung dabei, wo ich sage, ‚wow, überragend‘. Es ist etwas schade, wenn man so knapp dran ist.“

Gold holte sich die belgische Olympiasiegerin Nafissatou Thiam (6816) vor der Britin Katerina Johnson-Thompson (6759) und der Deutschen Carolin Schäfer (6602).

Die Ebenseerin Verena Preiner schlug sich sehr gut, mit persönlicher Bestleistung von 6337 Punkten kam die 23-Jährige auf Platz acht. Zehnkampf-Union-Linz-Talent Sarah Lagger beendete ihr EM-Debüt als 13. (6058).