Trump träumt vom nächsten Gipfel

US-Präsident will Nordkoreas „liebenswürdigen“ Diktator Kim bald wieder treffen

„Liebenswürdig“: Diktator Kim schickte den USA die Gebeine von gefallenen US-Soldaten.
„Liebenswürdig“: Diktator Kim schickte den USA die Gebeine von gefallenen US-Soldaten. © AFP/Zilberman

Nach der Überführung sterblicher Überreste von im Korea-Krieg gefallenen US-Soldaten aus Nordkorea in die USA hat US-Präsident Donald Trump ein mögliches weiteres Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un angedeutet. „Ich freue mich darauf, Sie bald wiederzusehen“, twitterte Trump und dankte dem Nordkoreaner für die Übergabe der Gebeine. „Ich bin gar nicht überrascht, dass Sie so liebenswürdig gehandelt haben“, schrieb Trump. Mit der Überführung wurde eine Abmachung erfüllt, die Trump und Kim in Singapur getroffen hatten. Zudem dankte der Präsident dem kommunistischen Diktator für seinen „netten Brief“. Um welches Schreiben es sich dabei handelt, war aber zunächst unklar.

US-Vizepräsident Mike Pence hatte zuvor auf Hawaii 55 Särge mit sterblichen Überresten von mutmaßlich im Korea-Krieg gestorbenen US-Soldaten in Empfang genommen. Eine Maschine der US-Streitkräfte hatte sie schon vorigen Freitag aus der nordkoreanischen Stadt Wonsan abgeholt. Forensikexperten sollen die Gebeine nun zuordnen und klären, ob es sich tatsächlich um die Überreste amerikanischer Soldaten handelt.

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Im Korea-Krieg (1950-53) sind rund 33.000 US-Soldaten gefallen.