Tschechien schickt Kampfjets zur Luftraumüberwachung ins Baltikum

Fünf Gripen-Kampfjets der tschechischen Armee sind am Dienstag nach Litauen geflogen, um sich an der NATO-Luftraumüberwachung über dem Baltikum zu beteiligen.

Die Maschinen vom Typ Saab JAS-39 starteten vom Luftwaffenstützpunkt in Caslav bei Prag. Sie werden künftig auf dem Flughafen Siauliai stationiert sein.

„Die Verteidigung der NATO-Ostflanke war schon immer in unserem Interesse – selbst vor der russischen Invasion in die Ukraine“, sagte die tschechische Verteidigungsministerin Jana Cernochova.

Die Gripen-Jets lösen in Siauliai ein dänisches Kontingent ab und werden bis Ende Juli bleiben. Die Staffelübergabe findet am Freitag statt.

Die an Russland grenzenden NATO-Staaten Estland, Lettland und Litauen verfügen über keine eigenen Kampfjets. Deshalb wird ihr Luftraum seit 2004 im Rahmen des „Baltic Air Policing“ nach einem Rotationsprinzip von den Verbündeten geschützt.

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