Tschechische Wirtschaft brach im 2. Quartal um 10,7 Prozent ein

Die tschechische Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2020 um 10,7 Prozent im Jahresvergleich und um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal eingebrochen.

Dieser stärkste Einbruch der Geschichte Tschechiens ist vor allem auf die restriktiven Maßnahmen im Zusammenhang mit der Coronaepidemie zurückzuführen, teilte das tschechische Statistikamt (CSU) am Freitag mit.

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„Einen starken negativen Einfluss hatten die Produktionsbeschränkungen oder Betriebsschließungen in der Industrie, sowie im Handel, Verkehr und in der Gastwirtschaft“, sagte dazu der zuständige CSU-Abteilungsleiter, Vladimir Kermiet. Außerdem seien die Auslandsnachfrage und auch der Konsum der heimischen Haushalte deutlich gesunken, hieß es.

Im März kam es zum sogenannten Lockdown. Ab Mitte Mai wurde dieser dann angesichts der relativ günstigen Entwicklung der Epidemie in Tschechien schrittweise wieder gelockert. Laut Experten ist jetzt wieder ein Aufwärtstrend der Wirtschaft beobachtbar.

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