U-Haft: Tscheche will bei versuchter Vergewaltigung gestört worden sein

Noch keine Hinweise auf Opfer oder Zeugen im Bergschlössl-Park

LINZ – Jener 52-jährige Tscheche, der – wie berichtet – am Samstag gegen 20.30 Uhr bei der Polizeiinspektion am Linzer Hauptbahnhof angab, in der Nacht zuvor bei einer versuchten Vergewaltigung gestört worden zu sein, bleibt vorerst 14 Tage in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft Linz heißt es jetzt abzuklären, was an den Aussagen, er sei bei seinem Vorhaben im Bergschlössl-Park durch einen unbekannten Mann gestört worden, wodurch die Frau entkommen konnte, tatsächlich dran sei. Ein Opfer hat sich bisher noch nicht bei der Polizei gemeldet.

Verfahren auch ohne Opfer möglich

Sofern ein Tatverdacht wegen versuchter Vergewaltigung gegeben sei, kann auch eine Anklage sowie ein Verfahren ohne Opfer erfolgen, heißt es von der Staatsanwaltschaft. Sollte der Tscheche seine Aussage widerrufen, hängt die weitere Vorgehensweise ebenso davon ab, wie glaubwürdig die bisherigen Aussagen sind und ob es Beweise für eine versuchte Vergewaltigung gibt. Hinweise nimmt die Linzer Polizei unter Tel. 059133/45-3333 entgegen.

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