Um 200.000 Personen weniger in Kurzarbeit als Ende Mai

Die Kurzarbeitszahlen sind gegenüber Ende Mai um 200.000 auf 1,161 Millionen Betroffene gesunken. Der Rückgang sei darauf zurückführen, dass viele Betriebe die Kurzarbeit nicht verlängert haben, sagte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien. Dies ist der erste Rückgang der Kurzarbeitszahlen seit Beginn der Coronakrise.

Die Auszahlung der Corona-Kurzarbeitsgelder nimmt weiter Fahrt auf. Mit Stand heute wurden laut Arbeitsministerium 140.000 Abrechnungen in Höhe von rund 1,5 Mrd. Euro bearbeitet und an über 80.000 Betriebe wurde Kurzarbeitsgeld ausbezahlt.

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Derzeit werde täglich ein dreistelliger Millionenbetrag überwiesen. Die türkis-grüne Regierung hat für die Kurzarbeit bis zu 12 Mrd. Euro budgetiert.

Die Wiedereröffnung der Hotellerie Ende Mai nach zwei Monaten Corona-Sperre lässt die Arbeitslosenzahlen deutlich sinken. Die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer ist im Vergleich zur Vorwoche um 18.000 auf 492.616 gesunken. Den stärksten Rückgang gab es im Bereich Beherbergung und Gastronomie, wo 6.000 Arbeitslose im Vergleich zur Vorwoche wieder einen Job fanden.

Die Coronakrise hat die Arbeitslosenzahlen auf einen historischen Höchststand schnellen lassen. Derzeit sind noch um 160.000 Personen mehr arbeitslos als im Vorjahr.

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