Umfrage: Arbeitsplatzsuche ist leicht

Oberösterreicher sind mit der wirtschaftlichen Lage zufrieden und beurteilen Jobchancen positiv

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Wirtschaftslandesrat Michael Strugl und Peter Filzmaier (Institut für Strategieanalysen, l.) präsentierten freudestrahlend die Umfrage.
Wirtschaftslandesrat Michael Strugl und Peter Filzmaier (Institut für Strategieanalysen, l.) präsentierten freudestrahlend die Umfrage. © Land OÖ/Grilnberger

Die Oberösterreicher sind mit der wirtschaftlichen Situation zufrieden und blicken großteils positiv in die Zukunft. Zu diesem Schluss kommt eine Online-Umfrage von Dezember 2017.

Gute Arbeitsmarktsituation

Demnach beurteilen 68 Prozent der tausend Befragten im Alter zwischen 16 und 70 Jahren die Arbeitsmarktsituation als „sehr gut“ beziehungsweise „eher gut“. Für 48 Prozent ist laut der Umfrage des Instituts für Strategieanalysen der oberösterreichische Arbeitsmarkt besser als in anderen Bundesländern. Und 53 Prozent beurteilen die Arbeitsplatzsuche in Zukunft als „sehr“ beziehungsweise „eher leicht“. Mit ein Grund dafür ist auch die Digitalisierung, die laut 47 Prozent der Befragten mehr Vorteile bringt. Schließlich würden auch durch Technologie und Innovation mehr Arbeitsplätze geschaffen werden. Diese Frage beurteilen 81 Prozent der Oberösterreicher mit „ja, auf jeden Fall“ beziehungsweise „ja, eher schon“. Zudem sieht mehr als die Hälfte (52 Prozent) Oberösterreich gut auf die Digitalisierung vorbereitet. Bei der Frage nach sinnvollen Maßnahmen in puncto Digitalisierung werden vor allem zwei Themenblöcke genannt: Ausbau der technischen Infrastruktur sowie die Ausbildung von Fachkräften.

Ein für Wirtschaftslandesrat Michael Strugl wichtiger Aspekt waren die Ergebnisse zu den Unternehmensgründungen. 31 Prozent haben laut Umfrage bereits überlegt, sich selbstständig zu machen, auch wenn 47 Prozent der Befragten sagen, es sei „eher schwierig“ einen Betrieb zu gründen. Hemmschuh sei vor allem die überbordende Bürokratie. Dennoch: „Das Potenzial der Gründungsaffinen müssen wir ausreizen, auch wenn sich zeigt, dass die im Jahr 2016 gestartete Gründeroffensive erste Früchte trägt“, so Strugl.

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