Umfrage: Österreicher halten weiterhin an Bargeld fest

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Geld 901 © K.-U. Häßler – stock.adobe.com

Die Österreicher verwenden zwar wegen der Coronakrise ihre Bankkarte mittlerweile öfter, halten aber dennoch stark am Bargeld fest. Laut einer Umfrage der ING Bank verwenden sie im europäischen Vergleich überdurchschnittlich oft Cash. So zahlen hierzulande noch 71 Prozent der 1.000 Befragten in Restaurants in bar, während der Europaschnitt bei 30 Prozent liegt.

Gleichzeitig geben 43 Prozent an, wegen Corona ihre Karte nun öfter zu verwenden als vor Ausbruch der Pandemie. Im europäischen Schnitt sind es jedoch mit 52 Prozent etwas mehr. „Nach wie vor ist Österreich die Bargeld-Nation Nummer eins. Und das trotz flächendeckender kontaktloser Zahlungsmöglichkeiten mit Karte und Co.“, sagte Barbaros Uygun, der Chef der ING in Österreich, am Freitag laut Aussendung.

Für Uygun sei die Anhebung des Limits beim Bezahlen ohne PIN ein wichtiger Aspekt gewesen, der die Kartennutzung erhöht habe. Als weitere Maßnahme schlägt er vor, dass jeder Kunde sein persönliches Limit festlegen können soll.

Insgesamt befragte das Institut Ipsos im Auftrag der ING von Mitte bis Ende Mai online in 13 Ländern Europas (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien) sowie in den USA knapp 13.000 Personen ab 18 Jahren.

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