Umfrage: Schweizer sorgen sich wegen Corona-Krise

Die große Mehrheit von 88 Prozent der Schweizer Bevölkerung hat Angst vor der Corona-Krise, wie eine Umfrage des Vergleichsdienstes Comparis zeigt.

Viele erwarten eine Verschlechterung ihrer finanziellen Situation. Die Lösung für die meisten heißt sparen.

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Trotz der weitverbreiteten Sorgen schätzen immerhin 59 Prozent der Befragten ihre finanziellen Aussichten für den April als vergleichbar mit dem Vormonat ein. Doch geht auch ein Viertel – etwa wegen Kurzarbeit oder erwartetem Jobverlust – davon aus, im April bereits weniger Geld zur Verfügung zu haben.

„Der Lockdown und die damit verbundenen Umsatzeinbußen ergeben zusammen mit der unsicheren Börsensituation ein gefährliches Gemisch, das die finanzielle Zukunftseinschätzung vieler Menschen negativ beeinflusst“, kommentierte Comparis-Finanzexperte Michael Kuhn in der Mitteilung die Umfrage.

Auf diese Unsicherheiten reagierten die meisten der Befragten daher mit Sparmaßnahmen. 45,2 Prozent gaben auch an, dass sie im April mehr sparen und weniger konsumieren wollen. Fast gleich viele verzichten auf größere Ausgaben und kaufen derzeit zum Beispiel keine Möbel oder Autos – was aufgrund der vielen geschlossenen Geschäfte jedoch sowieso schwierig geworden ist.

Knapp drei Viertel gaben an, dass sie im Falle eines geringeren Einkommens auf unnötige Ausgaben und Spontankäufe verzichten würden.

Comparis ließ die Studie vom Marktforschungsinstitut Innofact durchführen, zu diesem Zweck wurden 1.033 Teilnehmer aus der ganzen Schweiz befragt.

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